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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1926-11-16 · 16 (16.11.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
III (1926-1927)
Issue
16 (16.11.1926)
Date
1926-11-16
Page
[Seite] (sequence 11)
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rn» w.. i. ..WIMWWWWWWWWWWWWWWW — 361 - " der eigentlich modernen hebräischen Literatur; A. M. Li-schütz, Direktor des Jerusalemer „Misrachi"-Lehrerseminars, bringt einen Aufsatz über Agnon; R. Benjamin behandelt „Lassalles Untergang" usw. Einen breiten Raum nehmen die dichterischen Schöpfungen ein. Unter den Erzählungen möchte ich die von Agnon erwähnen, den man als den einzigen ausschließlich „jüdischen" Dichter unter den jüngeren bezeichnet hat. Aus der Reihe der, wenigstens für mich, nicht immer leicht verständlichen Gedichte seien nur einige hervorgehoben. Schneur veröffentlicht einen Ausschnitt aus einer größeren Dichtung „Jaartth" (Waldlied), der von neuem des genialen Dichters erstaunliche Fähigkeit intimer Natureinfühlung und seine seltene Kraft einer mythischen Phantasie verrät. Eine zarte Trauer voll tiefer Schönheit ruht auf den Versen Fichmanns „Nekhaim im schemesch", während A. Schlonsky's „Sera!" (Leere) ebensogut den Titel eines Byron'schen Gedichtes tragen könnte: „Ein grauses Düster herrscht in meiner Seele." Herbsttag, Regen und Sturm. Verödete Straßen, in der Gosse wälzen sich Schweine, die letzten Blätter fliegen von den Bäumen. Nur ein blinder Spielmann draußen, von niemand beachtet außer dem Dichter und einem hinkenden Hund. „Oh, so zu horchen vermögen nur Hunde, unter Menschen Einer aus Tausend." Wie der Spielmann tragen wir alle unsichtbar einen Leierkasten auf dem Rücken und spielen blind die Melodie des Herbstes. Schließ deine Augen, Bruder, dann wirst du hören- . . . Komm, Hund, schmieg dich an mich, wir wollen zusammen in die Oede heulen. — Mystisch-religiös gefärbt sind zum Teil die eigenartigen „Schirim" Hillel Zeitlins. Jüdische Stofse behandeln zwei dramatische Dichtungen: ein anspruchsloser Schwank von I. D. Berkowitz und ein einaktiges Schauspiel in Jamben „Chawa" von Schneur als „Miftach (Einführung) eines biblischen Zyklus." Bei Dr. Nlttlafer'f Campherseife erbilt die Hanl zart n. rein, betelti£1 Miteffer, Sonunertprolfen Man achte auf die Firma: ParflUnerie am Ad. Osterberg-Graeter I FriedrichSupper I X Hirscbsiraije 14 X X Handarbeiten - Wolle - Garne X E. KLEIN & Cie, Juweliere STUTTGART Köiilgstraft« Nr. «2, Pemspr. 22ftftft Gegründet 1S62 Eugen Mayerlen, Stuttgart Mduearfrate 15 Telefon S^A. >37 55,5« Spezialhaus für Fluß-u.Seefisdie Wild und GeflMgel [nun. Etat nt dnpnc Div. Delikatessen Prompter Versand nach aaswlrts i Waschmaschinen (and» leihweise) Waschpressen, Wringmaschinen, sow. Zentrifugen liefert in erstklassiger AusfOhrung Spezialwerkstätte ALBERT HERRE _Sofienstraf>e 14l/a / Telephon 701 SS_ cJfire WäscHe ’ zu JJ, Marquardt Sdiwatzwaldwäßtherei HIRSAU (Klein-Wildbad) Hauptbüro: Vaihingen a. F.. Femapredter 43 CARL KERN MarlenstraBe 12 b / Stuttgart Orient, und Deutsche Teppiche Läufer, Divandecken etc. Telefon Nr. 787> Mundle Verkauf Uegeosdi&lteH

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