Jüdischer Volksbote
- Journal
- Jüdischer Volksbote
- Volume
- 1912
- Issue
- 21 (3.1912)
- Date
- 1912-03-01
- Page
- Seite 368 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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368 meisterhaft vorgetragener Prolog eröffnete das Banketts Herr Rosen« heim brachte das Kaiserhoch aus und verlas dabei die inzwischen ein« getroffene Antwort auf das Huldigungstelegramin an Seine Majestät den Kaiser, die folgenden Wortlaut hatte: Herrn Vr. med. Max Lalvarq, Posen. Seine Majestät der Kaiser und König lasten der Ostdeutschen Abteilung der Freien Vereinigung für das Gelöbnis der Treue danken. Der Geheime Kabinettsrat v. Valentin!. Herr Rabbiner Blum begrüßte die Gäste im Namen der Posener Ortsgruppe und rieb auf das Wohl derselben mit den anwesenden Mit» gliedern des Bundes jüdischer Akademiker einen urkräftigen Salamander. Herr Rabbiner Dr. Jacobsohn - Gnesen, toastete auf Herrn Rabbiner Dr. Feilchenfeld. Ferner sprachen noch die Herren Rabbiner Dr. Wohlgemutst- Königsberg, Dr. Hildesheimer - Berlin, die Herren Aron Kober - Breslau, Moritz A. Loeb - Berlin und L o e w y - Rawitsch. Ferner sei noch erwähnt ein stimmungsvolles Begriißungsgedicht der Posener Ortsgruppe, vorgetragen von Herrn M i o d o w n i k , ein wohlgelungenes Festlied und zuletzt aber nicht zum wenigsten ein von Herrn Obcrkanter L e i b o w i tz geleitetes Quartett, welches das 'mar ■piyj ton aus dem spiö von n*t meisterhaft zu Gehör brachte. Erst lange nach Mitternacht trennten sich die Festteilnehmer, hochbefriedigt von dem glänzenden und erfolgreichen Verlauf des Bezirkstages. Akiba. Historische Erzählung Rabbiner vr. M. Lehmann. (Fortsetzung). Akiba nahm hochbeglückt diesen Vorschlag seines Lehrers an, nahm Abschied von Frau uud Kindern — es waren ihm unterdessen noch zwei Kinder, ein Knabe Namens Simeon und ein Mädchen Namens Sulamith, geboren worden — und schloß sich der Deputation an, die außer Nachum noch aus zwei vornehmen Juden, Nikodemos und Abujah, bestand. In Jaffa stiegen die Reisenden zu Schiff, daS sie über das mittelländische Meer an die Küste von Italien bringen sollte. Akiba suchte auch hier seinen Wiffenstrieb zu sättigen. Bald kannte er das Schiff von oben