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Jüdischer Volksbote · 1911-06-01 · 17 (6.1911) · p. Seite 291

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Journal
Jüdischer Volksbote
Volume
1911
Issue
17 (6.1911)
Date
1911-06-01
Page
Seite 291 (sequence 5)
Language
German
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291 T bf ono in« o-n^n üb : an« 21 d#? t^in 21 •in?^p 'n^D nv) t6 I21 o^n .Keiner von ihnen hat die für das Haupt bestimmten Tephilin früher angelegt, als die für den Arm bestimmten; denn hätte einer LaS getan, so hätte Moscheh sie nicht gelobt." Die für das Haupt bestimmten Tephilin sollen unser Denken Gott unterwerfen und die für den Arm bestimmten unser Tun. Wenn also Jemand die Tephilin schel Rosch zuerst anlegen würde, so machte er gleichsam sein Tun von seinem Denken abhängig, während doch der unbedingte Gehorsam gegen Gott verlangt, daß wir vor allem in jedem Falle tun, was Gott geboten, gleichviel, ob das Verständnis uns zugänglich ist oder nicht. Wenn wir aber Gottes Gebote, ohne zu klügeln, erfüllen, wenn unser Gehorsam ein unerschütterlicher ist, so wird unser liebevoller Vater im Himmel unfern Geist erleuchten und mit Verständnis durchdringen. Gerade in unserer Zeit ist es notwendiger, als es jemals war, daß wir uns diesen Gedanken vergegenwärtigen. Und mögen Tausende abfallen von der Lehre unseres Gottes, und mögen Zehntausende ein Raub werden ihrer Leidenschaften, das Judentum wird unerschütterlich feststehen, die treuen Söhne und Töchter Israels werden, wie einst ihre Voreltern am Berge Sinai sprechen: wir wollen tun und gehorchen. Der allmächtige Gott aber wird uns darin bestärken, uns entgegenreichen seinen Vaterarm und uns zurufen: □ptfSJ 'NM I2bl D23TK U2H „Neiget Euer Ohr und kommt zu mir, höret und es wird leben Eure Seele!" älirtsflaftssdmlen für mädcben in Palästina. Auf Veranlassung unserer Palästina-Commission hat sich ein Counts zur Errichtung von Volks- und Wirtschaftsschulen für Mädchen in Palästina gebildet, das seine Absichten in folgender Darstellung auseinandersetzt: Berufene Beurteiler aus den verschiedensten jüdischen Kreisen weisen seit langer Zeit darauf hin, daß die Bildung und Erziehung der weiblichen Jugend in Palästina schwere Mängel aufweist, und -daß eine Gesundung der wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnisse im heiligen Lande mit Notwendigkeit von einem bessernden Eingreifen auf diesem Gebiete bedingt wird. So- .wohl in den städtischen Centren als auch in den Kolonien treten

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