Jüdischer Volksbote
- Journal
- Jüdischer Volksbote
- Volume
- 1910
- Issue
- 11 (6.1910)
- Date
- 1910-06-01
- Page
- Seite 185 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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185 darüber wären, wieviel jetzt für das g e s a m t e Judentum von einer harmonischen Erziehung der palästinensischen Jugend IlV'dl minS f*-isn abhängt — dann dürften die finanziellen Mittel wahrlich nicht fehlen, um das hoffnungsvoll begonnene, wie ich höre, bisher von relativ engem Kreise opferwillig geförderte Schulwerk in großem Maßstabe und b e - schleunigtem Tempo immer weiter auszubauen. Ich wäre glücklich, wenn mein Bericht dazu ein weniges beitragen könnte. * * * Im Anschluß an vorstehende Korrespondenz teilen wir mit, daß die „Palästina-Commission" unsrer Vereinigung die Übernahme von Ekron inzwischen beschlosien und für Rechowoth einstweilen eine Subvention bewilligt hat. Die Erwartungen dieser beiden Kolonien sind also ersreulichcr Weise nicht getäuscht worden. Möchten die Mittel reichlich fließen, daß mir weiter arbeiten können — imift 'N jyoS! Möge jeder in Freundeskreisen eifrig werben — einmalige und Jahres-Beiträge — für unser Palästina-Schulwerk, ein Werk der Zukunft für alle überlieferungstreucn Juden. fiVSirnirchr Betrachtungen - Weiteres vom Zleischgenuh. Von l)r. Wen Zion. Der Leser erinnert sich, im vorigen Kapitel einiges über die. Gefahren des übermäßigen Fleischu. Bouillongenußes gehört zu haben. Doch war zunächst nur von der Schädigung des Nervensystems die Rede. Aber der reichliche Genuß von Fleischeiweiß und Extraktivstoffen schädigt auch die Jnnenivand unserer Blutgefäße und fördert die frühzeitige Entstehung einer Alterserkrankung, der Verkalkung, besonders wenn neben dem übermäßigen Genuß von Fleisch auch solcher von Alkohol und Tabak stattgefunden und auch häufige und starke seelische Erregungen ans den Menschen eingewirkt haben. Eine weitere Schädigung des Körpers infolge unmäßiger Lebensweise überhaupt, besonders auch von zu reichlichem Fleischgenuß, stellt eine bekannte Stoffwechsel-Erkrankung, die Gicht, dar. Diese schwer geplagten Menschen werden dann oft in alten Tagen zu Predigern der Mäßigkeit. Solchen, und manchen anderen Schädigungen geht man aus dem Wege, wenn man in der Auswahl seiner Nahrung eine vernünftige Mischung obwalten läßt, den Fleischgenuß einschränkt, reichlich Stärkestoffe genießt und besonders auch Obst und' Gemüse einen Ehrenplatz auf der Tafel einräumt. Die hygienische Bedeutung des Obst- und Gemüsegenuffes