Jüdischer Volksbote
- Journal
- Jüdischer Volksbote
- Volume
- 1909
- Issue
- 4 (4.1909)
- Date
- 1909-04-01
- Page
- Seite 59 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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.->!> Uns Porsches Poroh als Grundgesetz der Tauroh entgegen, daß jederzeit im Besitze aller Güter und Gaben und in in ihrem Genuese das Wort der Tauroh geläutert zu jener Herzensreinheit erheben s unser kostbarster Besitz fürs Leben bleiben soll. Und dann kam Parsches Hachaudesch. — Israels Drangsal in steigt empor, sein Aufschrei zu Gott erklingt wieder, und wieder Trosteswort seines Paters, daß Er ihm Seinen Nissan sende, den Monat der Befreiung, den ersten der Monde, den Festcsmonat für Kinder für alle Zeit. wir uns durch »Illen, die tmt taute Sara an ihre (liebte Ruth! II. Liebe Ruth! In meinem letzten Briefe versprach ich Dir. Einiges über das Porschen des Geflügels mitzuteilen. Diese Mitteilungen komnien zwar für die Gänsesaison etwas zu spät, aber s. G. w. wirst Du noch recht viele solche erleben. Also höre; aber noch ein Wort variier voni Ägypten das hehren Israels H. Sch. Schächten. Lasse Deine Geflügel nie von einen, Winkel-Schochct Schächten. Auf dem Lande gibt es ja hier und da solche. Bequemlichkeit, und lasse da nicht Rachmonus walten, es ist hier »ei nicht angebracht. Laste nur von einem Schochet schachten, der durchaus f «mm ist und vom zuständigen Rabbiner die Ermächtigung besitzt. Dringe auch in Deinen Kreisen darauf, daß andere Frauen so gewissenhaft sind, wie Du! Wenn Du Mißstände in der Sch'chita zu bemerken glaubst, so teile es deni Rabbinat mit, denn auch der beste Rabbiner kan» nichts zustande bringen, wenn er vom Publikum nicht unterstützt wird. Beim öffne» des Geflügels richte immer Deine Aufmerksamkeit darauf, daß Du bei den Eingeweide» des Geflügels nichts Unnormales bemerkst; z. B. ein Organ zuviel oder zu wenig, eine Verletzung P. durch eine Radel oder einen Nagel), den Bruch eines Gliedes ufw. Hcist Du so etwas bemerkt, so mußt Du es Deinem Rabbiner zeigen und ihn fragen, ob es koscher oder trefc ist. Es genügt nicht, wenn Du eine alte Frau, oder sonst jemand fragst, denn koscher oder trefc können nur Rabbiner entscheiden; denn nur diese haben die in Betracht kommende Bestimmungen des Religions- Gesetzes, so gründlich studirt, wie es für die Entscheidung dieser schwierigen Fragen unerläßlich ist. Bei Geflügel muß man die Halsader von Anfang bis Ende, herausnehmen. Sie geht bis in den Rumpf hinein. Es gehört einegewisie Fertigkeit zu diesem Geschäft, die Du Dir bald angeeignet Haber wirst. Nach dem Herausnehmcn der Halsader niacht man noch einige O.istrschnitttc t