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Jüdische Monatshefte · 1921-01-01 · 3/4 (1921) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
8 (1921)
Issue
3/4 (1921)
Date
1921-01-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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33 maßen erhaben, als daß er sich uni mich, den Stjubgehorenen, den Erden• wurm kümmern sollte, ob ich sterbe oder lebe, ob ich so oder so lebe, kann das ihn, den AMcrheiligsten, kümmern?׳ O' des lieben, bescheidener.׳ demiit'gen Kindes, das solche Scheidewand zieht zwischen sich und seinen Vater — um recht nach Herzenslust trotzen zu können' O, des schart• sinnigen Heuchlers' Freilich Deine Weisheit sieht das Ganze, vergißt da» Einzelne — willst Himmelshöhen fassen und vergissest Dich um/usehen ringsum in deiner Nahe, vergissest, auch nur den Wurm anzuschauen, der neben dir im Staub sich hinschiebt, vergissest auf dich, um dich selbst zu schauen I Siehst du da nicht ringsum dich, an dir Spuren Seiner all• sorgenden Weisheit, Spuren seiner Vaterleitung — Wer stattete den Wurm neben dir mit allem aus, was sein Dasein fordert? Wer gab dir — Wurm, wie du dich nennst — wer gab dir die köstlich gegliederte Hand, den hehren majestätischen Gang, die Lichtquelle des Geistes, die Lebenswonne des Herzens, wer?;ו! ו;;ע *•זן ד־א ־?דע, אb׳;rr ,.נילי נ־;*־; נע;! יב;יל•; כ־ יצי עי; הליא יביט, די;• :וי; ד.לא יוכיח? ד;לםד אד; רדת!! Nein! nein! nein אדם כי הכד. ד.;ל!— י r;r*; ה׳ ״־ע. Nein! Hintreten wollen wir oft und gern in den Haushalt unseres Vaters und ihn, den Vater, schauen und das Kindesgefühl mithineinnehmen ins eigene Leben: ד. דע,״", Gott mir Hirte, Wahlspruch unseres Lebens' Denn ohne ihn, ohne dies lebendige und innige Gefühl der Gottesnähe kein Glück, keine Freude, und alles Herbe doppelt herb' Mit ihm ד יעי לא «־ד — nimmer Mangel! Leben selbst, wie es sich auch gestalte, Gott• heit Wort, Freude durch sich selbst, und auf ganzem Lebenswege kein Unglück! Fühlt Ihr nicht das Beseligende dieses Wortes? Fühlt ihr nicht die Öde Leere, wo es nicht tönt? Wohlan, wir wollen s anzudeuten versuchen■ Das Oede zuerst! ohne ihn das Leben nichts als Schattenjagd. die uns selbst zum Schatten macht, kein Glück, keine Freude, kein, fröhlich Wollen. — Denkt ihn euch fort den Hirten; keine Vorsehung, kein Vater* äuge, das schauet, keine Vaterhund, die leitet, kein Zweck im Leben , - wir alle auf großer Lebensweide, und blühen und dorren zwecklos, es fehlt das Auge ja, zwecklos wild durcheinander aufsprossend, zwischen Blühen und Dorren tummeln wir uns umher, kommen, wissen nicht woher■׳ eilen, wissen nicht wohin? — Keine Stütze außer uns selbst, kein Zweck ,, außer uns, nichts Höheres kennend als Blüten haschend, nichts Furchterlicheres als vom Dorren ermüdet, nichts Höheres kennend als Genießen nichts Schrecklicheres als Darben ' Da ist denn all unser Heil ar. der Blüten Dauer geknüpft, mit ihrem Welken welken wir dahin. Die Blute »׳> kurz, dis Welken so gewiß, die Freude so flüchtig, das Bittere סי ble bend ־ Wo gibts da Freude? Wo Seelenfriede? Wenn Du sic erhascht hast d:c Blüte, sei es, welche sie wolle alle Bluten verwittert die Zeit, alle Gaben und Guter, die du im Leben erhaschst, Gesundheit, Starke Baßerer Besitz, Geisteslicht, selbst Freundschaft, Liebe — alle Bluten, die uns auf Lebensaue blühen, allen ist ein Ziel gesetzt : sic welken — Und wenn du nun die Genüsse, die sic dir bieten, als die einzige Bedingung de r.es Lebens gesetzt, selbst die Genüsse, die dir aus Guttaten erwuchsen, wenn dir das Gate nur darum wert war. weil es dir die Freunde, die Liel'e. die Achtung, den Dank deiner Mitmenschen bruchte, >0 hait du dem

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