Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 8 (1921)
- Issue
- 1/2 (1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
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3 und mehren, da■» זיו die Aufgabe jede■» Geschlecht». Also in jeder Zeit. Und in der Un*r:gvn ■׳ Wo nabe יש ulso eine Zeit, in der nl* 1 die Thauro blühen könnte, blühen sollte als in der un*rig«׳n, »0 al»o i'r.e Zeit, in der herrlicher sich das Jüdische in W1s->en*c!uft und Lehen entfa'ten, herrlicher ־.״.d freudiger aufhlühen könnte und sollte das Geschlecht in Kenntnis uni Uebung der Thauro!» Wo die Kenntnis der Well• 11 r. I Menschenkunde reich und zu• gänglch, wo zum geistigen Gedankenleben rijit nur Au* »ev.uhlte s:ch erheben, wo, was mit Bewußtsein und geistig irrerer Kruft sich darstellt, der Anerkennung gewiß ist. wo der Sinn fürs Gehöre jeder Kunst Gemeingut aller Gerüter geworden, wo der E n• und Aufblick dem Juden gegönnt ist, mit Selb*tbewußtse1n mehr als je seine Stellung und Sendung inmitten der Menschen zu erkennen, v.o die Erkenntnis siegt, wo der Wahn entflieht, und der Jude Jude sein könnte m.t entjochtem Nacken, und alles Große und Herrliche des Jahrhunderts zu um so herrlicherer Entfaltung seines jüdischen Lebens btnutzen könnte — wie müßten in unserer Zeit unsere Anstalten der Thauto-Wissenschaft blühen, zu we'cher Höhe die Erkenntnis der Thauro sich erschwingen, zu welcher Herrl'chkeit unser Gottesdienst sich heben, mit welcher Innigkeit, Frömmigkeit, Ernst und Liebe ein jüdisches Leben in allen Kreisen gelebt werder. ur.J welche Seligkeit und welcher Segen könnte unter uns wohnen' Und welche An• erkenntnis würde der Thauro in unserer Zeit beschieden se'n, wenn wir also einheitlich die ganze Pulle ihrer Herrlichkeit in einen Leben der Heiligkeit, Gerechtigkeit und Liehe, in einem Leben der Goltmrigkeit und Frömmigkeit vor den Augen der Welt entfalteten! Welch stille Boten wären wir an die Zeit für eine Zeit, die eir.st können soll * Danach müßten wir ringen ur.d streben, solche Pflege der Thauro, solche Lösung un*1rcr jüdisch» n Aufgabe müßte unser urab'ü*s:ge9 Ziel sein, selbst wenn es nichts gälte als friedliches Genügen der Aufgaben, die wir nicht minder als alle unsere vergangenen jud sehen Geschlechter haben *elbst wenn es nichts weiter gälte, als zu wahren die Summe des ererbten Gutes — selbst dann dürften wir 1.i*.ht ra*ter, d e Hand nicht in den Schoß legen, müßten wirken für die Folgezeit, wie die Vergangenheit für uns hat gewirkt. Wie aber nun gar in einer Zeit, itu Erhaltung. Erhaltung der Thauro, Erhaltung der |4d1chen Heiligtümer oder richtiger Erhaitjrg des (jeschlechte» der Thauro und der j\ld.־chen Hei! gtiimer des nt a'itr-Kraft zu erringende Ziel sein müßte, wie müßte da mit gesteigertem Ernst, mit unendlich Icben*kraft!gere1n Eifer für Erkenntnis und Ueb'.irg der Thauro gerungen werden, wie müßte da, wer wahrhaft Jade i*t, sein Herzblut einsetzen, um dem Kampfe für Judentum :n W!*serschnft und Leben zu genügen' Wa» in!»,der Zeit Pflicht i*t, doppelte Pflicht i•! י :r, unserer Zeit, was in jeder Zeit geschehen müßte, mit doppelter Kr-ft r.-ßte es in der ursrigen geschehen, denn die Zeit hat Krieg dem Jedert-n gekündet' Die Zeit hat Krieg duu Judentum gekurdet» Nicht also, als ob wie für jedes menschliche Beginnen für jede menschliche Veranstaltung endlich die Zeit des Abblu! •ns und Vergeh•.:.• kommen ml•»•? •Ve jedes »eine Zeit hat, .»1*0 auch ki* Juleutum. d .-c g.ch׳-■ S\f• . g. semn Zelt habe un 1 nun 1י für J:c Z-1t nicht mehr g.mi.gt, cs zu »chwirlvn habe in die Schatten an!.4,׳icrtcr Nacht — nicht d:e Zc.t. die all ge ne re die vom