Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 7 (1920)
- Issue
- 7/8 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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/um llumth Miirischnrum I >׳il l< ) nur wußten, welche Worte miteinander verglichen werden sollen, sondern auch in Bezug auf welche gesetzliche Bestimmungen fie zu vergleichen seien. Finden (ich doch öfters Meinungsverlchiedenheiten. .So stand Chulin 55 die Überlieferung fest, dah die Frage ־טד־ט־ יצאינד ראויד bei א־'., ־א־. ::־ durch ״,ךיטל : :-ט zu beantworten sei. Der Zweifel aber bestand, ob durch diese ׳•ט: der Vergleich zwilchen א־ת־ •א־, :;־ und טדיטד דיין• oder mit .שנד rצב zu führen sei und gingen darin תנא־ט auseinander, die infolge dessen zu entgegengesetzten Entfcheidungen kamen und ihren Standpunkt mit logifchen Erwägungen zu stützen suchten. H. bezeichnet diese Ausführungen als ידסיייא-ם c־נ־־ם דתם-,־ א־:. Wir wissen nicht, worin die Schwierigkeiten in der Dar- Stellung des ־דג ן bestehen sollen. Der Vorwurf H's, dab על ניזצא אד־* אצט— ק־א '‘דעזט• טש־קא —: ist hier u. E. völlig unberechtigt und unverständlich. Die Sachlage ist folgende: Als Molche die Thora erhielt, war ihm mit der mündlichen Lehre zugleich auch klar, worauf fich die ט•; von •טהיטד ד׳יט• bezieht. Den תנאים war später diese ט•; nicht mehr in voller Klarheit überliefert und daher ihr Versuch, die צ•; durch sachliche Analogien zu ergänzen resp. klar zu stellen. Schlicht doch ־ד: ן ausdrücklich seine Austührungen mit den Worten : 'אד־ ביטדא ד זד ננלי• דד. יטניט־.:־ נאכל' •טל דיטד נניט d. h. aber doch, dabzu Lebzeiten Mosches diese ט• : in voller Klarheit überliefert war. Diesen Schluhsatz hat H. übersehen, denn sonst wäre er keinen Augenblick im Zweifel gewesen, wie die Darstellung des ־דב ן zu verstehen sei. Damit aber fallen alle Schwierigkeiten von selbst weg. Auch der Einwand, den H. gegen ־דנ ן von ־נ״ דדם erhebt, ist nicht klar. Gerade weil ט*: durch קנ^־ überliefert sein muh, kann die ד: nicht fragen, wozu ־ ״ט die נ •ט von ־ ד verwendet. 5) Wenn Rafchi die Anficht vertritt (s. S. 535) —,״ ■f: 1-: א\א ננ״ט •:־;,L־pr; '־ א ״ט־״ ■יא ־יד־, so leugnet Rafchi natürlich nicht, dab die mündliche Lehre diese Halachoth lehrt, umso weniger als gerade nach Rufhi die ט•: vom Sinai überliefert sein muhtenI Die mündliche Lehre ist doch älter als das fchriftliche Gottesgesetz. Es ist also keineswegs gesagt ט: ״ט ד־א דקז־ דד,; .ידזד לדד• ז־\ dab die נ •ט die einzige Quelle des דין sei. צ• : ist deshalb 1נושר. שי ־־?, weil die sinaitische Überlieferung dieser Wortana-