Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 7 (1920)
- Issue
- 7/8 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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/um I >• •1 •tli 11.11 isi Imiiuii 1 l 1־׳l 1■ die mündliche Lehre zu stützen und eine zweifelhafte Überlieferung zu cntfcheiden .־1 ־ל־־־. :־־'כ ־•א •לגלב־, לב,;, ־:־־:r ־ענ־ן ־־:־ נ; •ל ־1 ־■;• ־:צי־.•c• ־ א־ל־er ־: r־־c ־•ן ־;־•־1 לדי; עיי. Bei feststehenden Halachoth hätte die ל•; nur den Charakter einer א־ל:־.א; bei zweifelhaften Halachoth“ gebe lie dem Sanhedrin die Berechtigung, mit ihrer Handhabung den Zweifel zu losen. Wir erlauben uns zu bemerken: 1) Nachdem eine •״״; (im Gegensatz zu ,"־רך, der Sachanalogie) eine Wortanalogie darstellt, bei der durchaus nicht stets sachliche Analogien, also logifche Erwägungen, mit unterlaufen, so können wir uns nicht gut vorstelle.t, wie das Sanhedrin zweifelhafte Halachoth auf diesem Wege cntfcheiden soll. Geht dagegen die ״.־; auf Überlieferung zurück, dann enthält Re die Anw eisurig des göttlichen Gesetzgebers, die durch den gleichen Wortausdruck getragenen Gesetze mit einander zu vergleichen. Dann aber muh diese Überlieferung, wenn lie wahr sein soll, auf .Sinai zurückgehen. 2) Die Bestimmung, wonach ■״־ ד,::־; bei einer Wortanalogie das Wort lediglic h den Zweck haben muh, der Übertragung der beiden Gesetzesstellen zu dienen, sagt doch, dah die נ •ל (wenn lie unwiderlegt bleiben soll) vom göttlichen Gesetzgeber als״־; in dem fchriftlichen Gesetz niedergelegt sein muh, wenn lie in Wahrheit eine ״.־: sein soll. Die Gewähr, dah eine ל•: wirklich ~:v~ ist, d. h. von Gott als ׳ל; in der fchriftlichen Lehre niedergelegt ist, ist aber nur dann gegeben, wenn ihre Überlieferung auf Sinai zurückgeht. 3) Nicht dürlen damit die zahlreichen Fälle verwechselt werden, in denen die Halacha durch linaitifrhe (Iberlieferung leststand und die Weisen trotzdem auch eine Anknüpfung an das fchrittliche Gesetz suchten, für solche Falle gilt das Wort im )erufchalmi 'א־: ־•; יל ־־•׳: ־.־לי־, dah für eine feststehende linaitifrhe Überlieferung'/.u ihrer Festhaltung (א::י:־.א) auch eine nicht überlieferte ל•; in der Ichnttlichen Lehre gedeutet werden darf. Sie dient dann aber \or allem mnemotechnifchen Zwecken. 3) ,:־ל setzt auseinander: wenn der Grundsatz lautet א־ א־ב ־,;יל לעצל*. dah keiner י berechtigt sei.!,ine ל•: aus eigener Überlegung zu lernen, so sei damit nicht gesagt, dah die ל• : den Weisen ־ * in aller Klarheit überliefert sein müsse, dkh lie nicht