Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 7 (1920)
- Issue
- 1/2 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 40)
- Language
- German
- Belongs to
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:m Mendelssohns Sendung und Schuld. lung an sich. <1. 11. *lein, was sie ihrer Natur nach wert ist ״der leintet, oder eiuein besonderen Zwecke, der im gegebenen Falle nnt ihr beabsichtigt wird, oder dem (i!■setze. dem höheren Willen, von den! sie vorgeschriebe!! ist, zielt also unmittelbar ״der mittelhar aut den Inhalt des I>flichtgchn1es. Wenn endlich, wie kaut ״־behauptet, der Wille nur dadureh tut wird, dass er aus (lesetzesaehtung sich betätigt, so ist die persönliche Sittlichkeit einzig und allein durch (icsetz.cshandlungen bedingt. Mas .Sittengesetz aber lässt den ganzen Bereich des gerateiieu (tuten |1lli1 htlrei, iibei lässt somit eine Men •re der edelsten und opferreichsten Handlungen, Werke der heldenmütigsten (Jottes- und Nächstenliebe der freien Wahl des Menschen. Die meisten l.ohredner einer selbstlosen, l’reudlosen Sittlichkeit bewegen sich in einem solchen Widerspruch, der allein schon jreiiiifrt, um das *ranze Haltlose ihres (■edaukeuguuges zu zeige u. Die Sorge liir das Wohl eines andern, für sein (ilück ist Pflicht, alter für das eigene Wohlergehen sittlichkeitslos. Ist die (ilück- Seligkeit überhaupt ein erlaubtes (Jul, sogar ein gebotenes Ziel menschlichen Zusammenlebens. 8״ kann «las Streben nach eigener tilm kseligkeit nicht unsittlich sein. Wie ich auf das Wohl des uudcrc.ii bedacht sein soll, so sind diese verpflichtet, das meinige zu Ihr ,lern. Ks ist daher nicht abzusehen, warum das für mich unsittlich sein soll, wenn ich es tue, wenn cs!len anderen sogar zur!,flicht gemacht wird. Der Zweck, der allen anderen pllichtgemäss obliegt, ist auch liir mich seihst sittlich gut. (Fortsetzung lolgt.) Mendelssohns Sendung und Schuld. Von ll.innah M• \!t Itr! m r .*יי־ ״ * ‘ " Motto: ״Mir* .1111(1 (|חי||• rnftO'lliriJ״ s U. llir^rh, Nftm/.plin HriWe S |0'J ״Aufklärung ist der Ausgang •1• - Me.iischen aus seiner selbst- \• 1 *■• huldctcn 1 niyundigkeit. rumiiudigkeit ist das l’nvermögen.