Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 7 (1920)
- Issue
- 1/2 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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V<!n der Frankfurter Jcs< hiwah. J Hoffnung, auf deren Verwirklichung Misrachi mit Spannung wartet. Und einstweilen freut er sich. — — Das historische Judentum aber sinkt trauernd zu Boden. König sollte Gottes Recht in der jüdischen Nation sein. Herrschen wollte Gottes Recht im Lehrsaal wie im Leben. Misrachi hat Gottes Recht entthront, hat auf die Herrschaft des Rechtes Gottes verzichtet. Mit der Thora im Arm erscheint Misrachi wie ein Landflüchtiger vor der jüdischen .Nation“ und bittet die jüdische .Nation“ um Duldung der Thora, die seil »er die Lüge nicht dulden kann. Die höchste, die unerträglichste Steigerung unseres Goluß ist im Anzug. Wir bettelten in all den Jahrhunderten bei den Völkern um Duldung der Thora. Das war das Golul) Esaws Nun beginnt das — jüdische Golul) Die Thora bettelt bei der zionistischen Nation um Duldung. Und Misrachi freut sich. — Soll das historische Judentum Hilfe bei Misrachi finden? Niemals! Hilfe und Rettung ersteht den Juden von anderem Ort. Misrachi aber, wenn er fortfährt, Jissraels König zu verraten, geht unter — Nicht nur die Währungen, auch die Ideen werden in diesen Tagen gewogen. Wehe, wenn auch ihre Valuta sinkt. — — Von der Frankfurter Jeschiwah*׳. Im Nanii'11 il«•!■ Jesihiwali ist /uj׳l׳׳u'h ihr n<samt«׳s l'roj׳rnmm «׳nlliallen. Sir will mclils an<l«*res sein, al» «ine .Thora- L»‘hran>talt‘. mul ihr«■ Auf^ali«- ist ^i lust, wenn m<• als «•ine ♦ Kin Ifil!Irr tnlm־mt1-n Ntistrthning• n irvltun vor l.ingrr« t /.«•n in «,ineni J««hrt *ln-r1< ht «Irr Irsi hiw.ih. Mit «t«-r l<<*|>r<״lu/1»T1ln1,י ׳tl»-fc»־s Iriles, <1«t 11«nt«--nu-lir 41• nn ׳ן• iikiufll ist, ^l.iuln n w ir uns «len Iiank «Irr!״«■srr /u rrw« rin n.