Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 6 (1919)
- Issue
- 11/12 (1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
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1■ rnueniypcn. IVi wonnenen Lehens sein wird, «!! sieht es das Weil• als di!• Spen• dcrin dieses liasciu». als!11-11 1’ " alles Li-Iiens, alles Lebendigen auf Lrden!li!• ewige Krneucrin der Menschheit, die 1111sterbliche Mutier,!11«־ in Kntsagung und Dahingabe ihres eigenen Sein» iieui-s Sein gebiert. Aus dieser ihrer primitiven Hestimmung hihlet sieh natürlich und folgerichtig ihr Verhältnis zu dem Mann:!!!•ן• Mann wird (!cgenstaml ihr»-r Sehnsiu-ht. denn sie bedarf seiner, um ihre Hc*timmung ausiihen zu können und um den Hrntkampf ti'ir si!• und ihre Kinder zu tiihren — er erhält!las natürliche lind das materielle l'hcrgewiclit. In seiner Hand liegt es nun. als des nafttrltrh—uml materiell I mihliniigigen.!li!• ätissi-r!• Stellung der Frau in der (li-schi!■hte zu bestimmen vmi »einer Weitung!les Frauentums hängt es ah, <!h!lie ursprünglich!• und gottgewollte (ileiehhi-it der fiesehleehter (:!•wahrt hlcihl, |)i!■ Wirksamkeit!Ier Frau als Kulturfaktnr wird trotzdem zu allen /,eiten, mag ihre äussere Stellung nun ln ch ״der niedng ausgefallen sein, eine nicht zu überschätzende sein: die Auffassung jedoch, die sie selber von ihrem Frauentum sieh gebildet hat. wird diese ihre Wirksamkeit zum Segeinndcr zum Fluch gestalten. ״Chawa" hatte der erste Mensch sein Weil, genannt, .leihliehe und geistig!• Mutter alles Lebendigen1‘ weh der Nation, <11!• gering denkt v״n!Ier Mutter des Meii'flien, vom l-’r!|Uell ihres Lehens — furchtbar rächt sich!las Weih weh dem Weihe,!las gering!lenkt um ihrer Ile- Stimmung, Mutier zu weiden. Lehen zu spenden furchtbar rächt sich «las Lehen So ist cs gerade der Herul der Frau zur Mutter, der ihrem Verhältnis /um Manne,!lem erotischen Flcment in ihrem Lehen soh h .ungeheuere ILdle /uirtiilt. Au! h «las eingamrs ritiertc lli hclworl hebt di■•' hervor.!Imh ■Ihm* jedes chninktcrisifrcudc Hei woit. Wie |a nicht ander» /!! erwarten. In׳nn es richtet si« h an da» Weil, in 'einer Allgemeinheit. Allgemein gültig ist aller nichts als der l'nistand. du»' mit!lem Mntterhi ruf der Frau di!• erotisihe Sehnsucht in engem /iisamm! nhang »teht. Wie jedoch di!• Frau »ich mit ■len »11» ihrer natürlichen Ilc»tim1nung: Mutter zu .־־«*in. ihr erwachsenden erotischen Problemen nu»cinnn«lcr'ftzcn wird — oh sie verstehen wird, all!• I.lomentc ihres Trieblebens in «•in•* 4