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Jüdische Monatshefte · 1919-01-01 · 11/12 (1919) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
6 (1919)
Issue
11/12 (1919)
Date
1919-01-01
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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Frauentypen. 2S1 weiter**!» Kreit* v1!״ ('■esinnungsgenossinnen Kiel» wandte, ge- Htalten sich unter den» frischen Schnurz, mit den» ihr jäher Heimgang alle ihre Freunde erfüllt hat. zu einem ergreifenden Denkma! ihres eigenen Lehens. ,תנצב־ד. אל דאד1ד! אבר Zum Weihe aber hatte (Jotl gesprochen: .דדב*־ ״ א־נ־. עצבעך ור.רנךungeheuer gross werde ich sein lassen deine Kntsagung und *leine Mutterschaft, בעצב תלד, בניס in Kntiiagung —wirst _du Kinder gebären. ".-יאל א*ש״ ידט־ק .zu .deinem .Manne hin wird deine Sehnsucht sein, וד.,'א *ל*טל בך und er wird über dich'' herrschen.“ — l>en Sinn dieser Wort*• (iottes zu dem ersten Weihe, als es im Begriff steht, das l'aradies zu verlassen, um an der Seit** des Mannes einem ungewissen, erst zu gestaltenden hasein enlgegen/.ugehen. fasst der Mann gleich danach in Hin Wort, Kinen Namen zusammen: ״t'hawa" nennt er sein Weil», denn, fügt er hinzu, sie hat ja ihre Bestimmung nun empfangen: Mutter alles Lebendigen ist sie geworden. Begreifen wir dieses Wort recht, so bedeutet es weder **inen Fluch, der von nun ah aut der Frau ruht, noch einen Segen — sondern es will nichts als die durchaus normale, menschlich na türliehe Stellung kennzeichnen, «lie das Weih als solches unter *len nun veränderten Lchcshediuguugen künftighin einnehuieu wird. In dem Moment, in dem der Mensch das l'aradies verlässt, um den Kampf ums hascin auf/.unehmen, sich in eine Fmgchuug gestellt sieht, der er die geringste Lebensnntdurl't erst in hartem Bingen abziigewinnen hat in. a. W.: das unermessliche, schier endlose Schlachtfeld der ticschichte betritt, auf *lern jede einzelne Wegesspuf, die es ihm vorzutltingen gelingt, mit Strömen von Blut bezeichnet ist, jede Krrungenschalt, jede F.ntwieklung, jede Ahnung von Fortschritt mit ״Menschenoptern unerhört" teuer genug erkauft wird — in *lein Moment will dieses an das Weih gerichtete Wort nichts anderes, als nach einem Blick in die Kulturgeschichte das Weih als zukünftigen Kulturfaktor charakterisieren. Zunächst ganz pri mitiv. So wie der Mann seiner ganzen Natur nach der eigentliche Kämpfer ums l)jsci», der Frhalter und l'.rnährer des . einmal ge-

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