Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 6 (1919)
- Issue
- 7/8 (1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus einem Kommenuir /ur Mischnah. 11.7 4. Die Meinungsverschiedenheit zwischen ^בית תזרא und בית ייberuht auf der Frage, ult es erlaulit ist, einen תזדתז zu halten, der ein עש דא־ין ist. oder nicht. Nach ביי. •►יראי. der et erlaubt, kann es Vorkommen, dass der יטדיט Hrotreste. die ein ,"בזי ausmachen, aus Unkenntnis auf dem Tische liefen lässt; wenn es nun erlaubt wäre, sieh vor dem Abräumen mit דיש אח־יניד zu waschen, würden seine Hrotreste durch das Wasser hespreugt und so entwürdigt worden. Nach SS,בית י־ ist es verluden, eiuen tTCtT עב יא־ין zu halten; ein ־ חבש!,cSr תזדתז wird aber ein בזית enthal-!ende Hrotreste nicht liegen lassen, sondern wegriiumeu, und aollten geringfügige Krumen besprengt werden, so geschähe damit nichts Unrechtes, da Hrotreste. die kein בלית ausmachen, vernichtet werden dürfen. Wenn nun auch die Halachuh wie בית יטדאי entscheidet, so wirft doch jedenfalls die Ventilierung der Frage, ob der Auf• wärter eines jüdischen Hauses ein תלדיד חבש sein muss, oder nicht, ein ganz wundersames Schlaglicht auf die geistig sittliche Verfassung eines Volkes, das schon vor Jahrtausenden die Synthese von zwei solch disparaten Hegritfen wie צדיט* und תלדי די חבש wagen konnte, ohne auf der einen Seite die naturgemiissen Stufen der sozialen Ordnung gewaltsam zu verwischen, noch auf der andern Seite solch ideale Dinge, wie Hildung, Kultur etc. zu verpiibefn. 5. Dass חבדלד unter allen Umständen und nach Uberciu- Stimmung Aller, also auch im vorliegenden Fall wo man am Sabbat Nachmittag bis zum Anbruch der Dunkelheit tafelt und nur so viel Wein vorhanden ist, als für e i n בלש erforderlich ist — an letzter Stelle rangiert, hat seinen (■rund darin, dass vermieden werden soll, den Anschein zu erweckeu. als trenne man sich leichten Herzens vom Sabbath. יבדלד soll möglichst weit hinausgeschohen werden: wie sich zwei gute Freunde erst in de ui Augenblick endgültig trennen, wo der Schaffner drängt, weil das /,eichen zum Abgang des Zuges bereits gegeben ist. טביא דאי־ ־איש — ב—א דאי־‘ -אישי• Warum es eine ,gedaukenvolle Anordnung־ ist. .die uns zum Kintritt in das Werkleben der Woche das Faekellicht in die Hand giebt*, s. Com. (leitete S. 57&. Was nun die Form des Herachagidobnisscs betriflt, mit welchem wir zu Dem aufblicken, .der auch!las in den irdischen Stotfeu