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Jüdische Monatshefte · 1919-01-01 · 3/4 (1919) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
6 (1919)
Issue
3/4 (1919)
Date
1919-01-01
Page
[Seite] (sequence 38)
Language
German
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H*> r!׳״r den Stand des religiösen Lchrns in •lcr Berliner jud. סי meinäe. un^r der an den Rrligionv*ebulen wirkenden Lehrkräfte. K> int aus der Mit(•• der Re|>räseutantonve1sam1nl1111g di r Naehweis \ erstirbt wurden. 11«.'« der Seluil• und Talmud-Tora-N erstand amli narb der Richtung iiin |1einiie|1e (iereclitigkeit walten lasse, indem die Zahl der Lehrkräfte und die Verteilung der Stunden siel! s!> /.iemlieh die Wage halte. ihersehen wurden hierliei mir die l’rediger der RefoniigenoHseiiM hall, die gleichfalls als Religioiislehrer nn Dienste der (iemeinile stehen lind denen gegenüber es Zweifelhalt erscheint, ״h sie auf Seiten der konservativen ״der der lihera• len Lehrkräfte gebucht werden. Bevor in die Krörterung dieser Kräfte eingetretcti werden soll, zunächst einmal einige Feststellungen: 1. In wieviel Religionsscliulen liegt die Leitung in den Händen gesrtzestreuer Männer? Soweit wir wissen, ist dies in dreien unter lli Krligions■ und 7 Veranstaltungen für Religionsunterricht nur der Kall. Dies allein ist massgebend, denn dieser Umstand hestiiniut den (Seist, aus 411*111 heraus der Unterricht geboren wird, nu ht die mehr oder minder konservative (icsinniing des einzelnen Lehrers, die selbstredend keinesfalls als gleichgiltig um uus an• gesehen wird. Allein der einzelne Lehrer hat sich den Aimrd• Illingen des Schulleiters zu fügen, will er nicht (iefahr laufen, liimuisziitlicgeii. Demgemäss müssen wir diesen Kragen schon et was eingehender aut' den (irund gehen. Wir fragen: 111 wieviel Hcligioiisschiilen wird der Religionsunterricht, also auch der l liierrieht in der Tora mul dem tiebetbuehe. nicht unbedeckten Ila11|1tes gegeben, dergestalt,!lass er sieh schon in seine! äusseren Keim und Haltung als eine trotzige Auflehnung gegen religiöse unter letzliche Vorschiilten darstellt ׳; In wieviel Schulen wird die Verbindlichkeit der Spcisegeset’ze, die des (’lioinczverhotes am l’ess.n h, die Verpflichtung aut Tctilliu und Zizitli. die Heiligung des Sabhates durch völlige Arbeitseinstellung, also auch des Schreibens und Zeichnens, das Kasten am \ 1׳rs«d1n11ngstage und den übrigen Kästtagen, die Bedeutung der Ifescliiu idiing aN daunverrückbare Itundeszcicheii Jisiads 11. ►. w geleint'■׳ Herr Dr. beaut* Worte uns zuvor diese Krage, und wir werden alsdann wissen, wieviel Religionsschulen den Anfofderungen des gesetzi-treucn Judentums gerecht werden.

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