Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 5 (1918)
- Issue
- 1 (1918)
- Date
- 1918-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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*»• 1יווי l'ihchien und die!{echte der jüdischen Kruu. hättet euch wnlil in eurem Sinne und brechet niemals die Treue“ 12. 14 ff 1. W ie schwer es den jüdischen Männern tiillt, sieh vnu der Knu /.u irenueu, ersehen wir aus dem Vergeh׳•!! Ksras und Neliemias. Was alles musste Ksra und Nehemja unternehmen, um ׳die jüdischen Aliiuuer *»» veranlassen, dass sie ihre heidnisehen Frauen entlassen. Hs schient als könnten sieh di•״ Männer von ihren Krauen itherhan|1t nicht trcnueu.jDenn sie Italien immer wie der die entlassenen Krauen /,urüekgeuommcn (Ksra 1. ]2; Id. 2. 10,■ 17; Neh. •». 2; 10 31; 13, 3). Aus alledem sehen wir, dass die geistigen Kiihrer der liih. liseheu Zeit die Scheidung als anlelte wohl /.uliessen, jedoch nur in dem Kalle vorgenouimen Italien wollten, wenn Ton Kcchtsw egen die Krau weggesehickt werden ׳musste : hei schweren Vergehen. In seihen Sinne urteilt auch Siraeh : ,Hast du eine Krau, so lass diel! von ihr nicht scheiden, und wenn sie dir verhasst i»1, so schenke ihr kein Vertrauen" 0, 2ti ״Die Verleumdung Irteh wackere Krauen ans dem Hause lorf (Scheidung und heraiihl sie ihrer mühsamen Arbeit" 12S, 15. Hier ist es' wieder die Vor- Ictimditng — vgl. Deut. 22, 14 ."•צ ט לד על־לוי, דני־ט ו״׳ציא על•״ •צט ע" — die die Scheidung bewirkt. Der Talmud vertritt denselben Standdnnkt. Wir lesen : •״ דלק.': •צלד!" ,;cS ״ דד.;ן אדר «;יא־ ״'אKabhi ,lochanan meint: Verhasst ist derjenige Tor (lott, der seine Krau entlässt*. ״אדי ־ אלעז״ כל ״ ־::■:׳ אשי,,, יאיצו:־ אש־ל* דז:ד, סוריד עי1•‘ "דע־־."Kabln Hlasar meinl. .leder, d«־r sieh von seiner ersten Krau scheiden lässt, selbst der Altar vergiesst Tränen über diese Tat“ ((•ittin!*Ob). In diesem Sinne entscheiden auch der z כא> ״דב t: ט- .־ל und ,,*1א •:־•צ א־: אי. איצדו ־א־צ־;י אלא •־־דן ק־כ סעית :׳» יצי ע א־ ע ״ אט דצא :־ דב־',Nicht darf der Mensch seine erste Krau entlassen, nur wenn er einen Kehler an ihr gelimdcn“ vgl den ליי,׳ נוד־רןק• und den 'ין •צד־אי•: zur Stelle Nach all dem (icsagtcu bleibt von dem Keclit des Mannes, die Krau wegen eines jeden Vergehens entlassen zu können, nicht viel übrig Wenn der Mann trotz der vielen gegen die Scheidung sprechenden Momente, sieh tiir die Scheidung mlschliesM. so muss riu derarligel Zwiespalt /wischen den beiden Kbegatcu herrschen.