Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 5 (1918)
- Issue
- 1 (1918)
- Date
- 1918-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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Mir 1‘llichli n und die Köchle der jüdischen Krau. ’/S Mannes einen t1fH011(l«*r»‘11 <• riin•! an "נ* דצא בל עלית דבר“. Wie hereits erwähnt, lehrt «lie Tradition. das lieilipe Schriftwort wolle liier aa^en: dass das Verlieren der /unei^un^ des Mannes nirlit ausreicht, sich von der Frau s« liciden 7.11 lassen, sondern der Mann muss zwei Zenpen vors Gericht hrinjrep, ־die «las V ergehen der Frau hcz1־uj׳en. Daranl weise der Ausdruck “דצא“. der eine liekriilti^ 110(; ilureli Zeugen licsa^t, Inn. Dies beweist, dass die 'l'liauro eine willkürliche Khcscheiduii(; beseitigen will. Aus diesem ״Gesirhtspunkte verliiet«■( die Tliaurn die Schcidun£ gänzlich in einem Kalle, wo sie wahrscheinlich leielilen Herzens vorgenoinmen werden würde: hei einer "א״סל“. hei einer Geschwächten Ment. 22. 29, vgl, 22. lft). Was in der Thanro, Ihrem kurzen und präzisen Sprachgehraiieh ents|1reebend, nur atigmleudct ist. «ler Widirwill«■ gegen eine Khesclieidmig findet sieh hei den Propheten und Talmudiaten ausdrücklich. So sprieht Jesaja: Wo ist der Seheidehrief eurer Mutter . . . um eurer Vergehungen willen ist eure Mutter entlassen worden 151 ,<י >. Diese Vergehungen sind l’ntreue und Klnbruch Denmaeh werile die Frau nur wegen schwerer Vergeilungen ent lassen. Hei llosea heisst es; Hadert mit eur«׳r Mutter, hadert, denn sie ist nicht mein Weih und ich hin nicht ihr Manu — eine Art Seheidungslnrniel vgl. die Kommentare — his sie weggeschalt ihre Hiililerei«■!! von ihrem Angesicht und ihre Khehrecherei von zwischen ihren Rrnatcri־׳ ־Z, 4). Auch hier wird «lie Scheidung nur \\egen schweren Vergehens erwähnt AuehJeremia maint in dieaeui Sinne .,Da sah die Treulose, ihre Schwester Juda, und ohwulil sie sah, d.1*s ich ehen deshalh, weil «lie Abtrünnige. Drael, Khehrueh 4;«•- triehen. sie entlassen und ihr den Selieidungshrief (;«*.,eben hab ■“ 3. 71 l'nd Malea« hi. tler letzte l'rophet, eifert gegen diejenigen, die leichten Heizen ihre Frauen entlassen : ״Ihr fragt noch : War •1 iny Darum, weil Gott-Zeuge war hei dem Kingchi-u des Hundes zwischen <111 und dem Weihe deiner Judcud, der du nun die Treue gebrochen hast. <J> schon sie damc Getährtin 1111<l deine durch toierhehe (ieluhde mit «lir verhundene Gattin war... mol dem Weihe deiner Jugend werde m»• di«■ Tr1•*“1 hcui . lh'1111 mb-־ Ii.-isho Scheidung, sprieht ■ler Kwige, der tiott Israels .... darum