Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 5 (1918)
- Issue
- 1 (1918)
- Date
- 1918-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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Dir l’llichten und •lie Uechtr der jüdischen Frau. Zt mwI. Auf Schritt und Tritt hat die Frau religiöse Bestimmungen im Hanse zu beobachten. Die Bi Del und der Talmud erblicken daher den Hauptptlichtcnkreis der Frau iui Hause (.איצד S«• "דינה צא *!'־"" rvnS איהו Sr להיות יו**בת נתיך :'?ד. •דרנ.י Bcr. Kabba P.19,1. F.benso nemit sie der Psalmist eine ״fruchtrciebe Weinrebe au <1111 Seiten des Hauses" (128, .'D. Die Sprüche rühmen, dass die Weisheit der Frau das Haus hauet und Torheit iu ihren Händen zertrümmert •s (Pr<>v. 14. 1). Tnd sehliesslieli sieht der Talmud da* Weil! als den Inbegriff des ganzen Hauses an Junta 2b ״נייד ‘"rrs ־:). Tatsächlich liegen tlie rituellen Küchenptiichten in der Hand der Flau. Die vielen religiösen HauspHichten der Frau habeu es notwendig gemacht,!lass die Frau von andren religiösen Ptiich• ten befreit werde, l’nd so liegreifen wir, dass die Fran nach l<1<li»t-h<111׳ Kcelit von fielen Gesetzen entbunden ist. Die Frau steht demnach zu den "״מציר. קצה?והזק גרסא im '! Iben Verhältnis wie der Mann zu den *״פצית החניית באדן. Wie der göttliche Geset/beber jeden Jebudi in der Diaspora von allen Gi boten befreit bat, die an den Boden Palästinas gebunuvn, ao ist die Frau von allen PHiehtcn entbunden, die an eine Ifeatiminle /.<1׳t geknüpft sind. Aber sowohl dem Manne wie auch der Frau «ind für diese Befreiung von Geboten andre Pflichten aufcrlegt werden. Betrachten wir nun das V< rhältnis von Manu und Frau be zuglieh der Fheseheidutig. Nach jüdischem Recht hat nur der Manu und igfrlit die Frau die Möglichkeit sich scheiden zu lassen. Von den ,wenigen Ausnahmen, wo auch die Frau die Scheidung herbeitühren^kann. wollen wir hier ahsehen. Diese Bevorzugung des Mannes vor der Frau wurde und wird noch beute dem Judentum sehr übel vermerkt Noch mehr wendet man sieh gegen di« r׳ zipn rti׳ Halaeha, dass, der Mann wegen jedes Vergehens dir Frau י■ nt In *,sei! darf. Scheint doch demnach <11•• Fran der Willkür des Mannes nusgesetzt zu sein. Be! genauer l'iiti rsuehung sehen wir, dass ן " הדיפה*••,», das» di1,| ׳ Im• Gottes .auch diesbezüglich keiner Korrektur der neueu Zeit bedarf: sie war und ist vollkommen. Zuniiclnit muss der_ Frhlei oder!las Vergehen,!!ווו derentwillen der Mann ilie Frau <