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Jüdische Monatshefte · 1918-01-01 · 1 (1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
5 (1918)
Issue
1 (1918)
Date
1918-01-01
Page
[Seite] (sequence 22)
Language
German
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JA St Die Pflichten und die Rechte der jüdischen Fr.tn. Laban berichtet die Tbauro, das« er auf den Scbwächezustand seiner angeblich menstrairendeu Tochter Kahel Rücksicht genommen hat und nie bei seinem 1 )urcliaucben aller Behältnisse daa Jakob sitzen liess (Gen. Sl, 85 vgl. den דמבין zur Stelle לא אקום םם;יך כי דרך נשים לי). V Au« einem ähnlichen Grunde map auch die Frau von allen hihlisch-tnimudischcn V'or«chriffcn befreit «ein, die an eine he«ti1u111te Zeit geknüpft sind. Alle Gebote und alle Vorschriften soll und muss der Jchudi mit vollem Bewusstsein und mit Zuhülfeuahme aller seiner Geisteskräfte ausüben Wo dies nicht der Fall sein kann, wie z. li. bei einein Kranken, hört die Verpflichtung der Vorschriften auf. Weil nun die Frau nicht zu jeder Zeit in der l«agc ist, sich mit allen ihren Sinnen der Ausübung einer .מצוד hinzugebeu, vielmehr ״naturgeniäss״ zu bestimmten Zeiten daran verhindert ist, daher mögen sie Bibel und׳Talmud von der Ausübung aller Vorschriften befreit, die an eine bestimmte Zeit gebunden sind. Unsere Weisen bezeichnen wiederholt einen Sehwäehecustand, wodurch etwas aus Unvermögen der Kraft untcrhleibt, als den weiblichen Sebwächcsustand. So meint־ det ",tc zu Deut. 32, 18: ״צור ילדך תשי" כל זמן שאני מבקש להטיב אתכם אתם מתישים כח של מעלה מקבר.". An einer anderen Stelle wird daa l’nvermögen unseres Lehrers משה mit dem weiblichen Schwüche/ustnnd verglichen (vgl. Num.,11, lö ואם ככה ״את" עשה לי ebenso Ileut. f>, 24 ואח" תדבר אליני" und יוים יבמות מיז מיו Vcc'.r, und Berach. 32 n>, Hierzu kommt noch, dass die Krau bestimmte Haus- und Krziehungsptllicbten zu erfüll 11׳ hat, die sie sieh nicht erst selbst auferlegt, sondern die ihr die göttliche Natur zugedacht hat. Die gewissenhafte Krfiillung der Haus- und Krzichungsptfichten hindern nun das Weib solche Vorschriften auszuüheu, die an eine bestimmte Zeit gebunden sind. Der göttliche Gesetzg« her hat mit der Hefreiung der Krau von allen מצות עשה שהזמן גר ד א das weibliche (Je schlecht nicht zurücksetzen wollen, sondern ihm statt dieser Pflich ten andere Pflichten auferlegt. Ka ist dir einen liberalen ,luden oder Christen, die die auffallende Verteilung der religiösen Pflichten als eine Zurückse zotig der Knu betrachten schwer ver •tändlich wie zahlreich die religiöse PtMcht» n 1 in1T~t1i1lisrhen־־KTinr"im Hause

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