Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 4 (1917)
- Issue
- 12 (1917)
- Date
- 1917-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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י־ 1 1.1 — ■ י י — .UA Dir 1n.1hrist.hc•!.andrulibiniTwahl vor 70 Jahren. Voizug einräumen müssen. welcher den Anforderungen der Behörden entspricht. versteht sieh Tun seihst .... Wir sind als»! nicht nu^ Ihf Samen tntwerer ticmi-indc. sondern auch im Kamen »ler ganzen zahlreiehen'mäliriHchen Juilcnschaft lieruten und aufgefonlert, einen Mann wie ,,׳ נ:der die l.iieke, die ein ־ב unserer Zeit iitterhaupt und insbesondere eine so umfangreich»• Stelle würdig aussutültcn v*rmag. vorläufig als קל^ר-״ב zu wählen, dem dann mit freudiger Zuvorkommenheit, durch llinzutun aller Widilgesinnten. von Seiten der hohen Landesregierung das Lnndesrahbinat ohne Zweitel zugewendet werden wird; wobei wir nicht unhemerkt lassen können, das» hoehdieHelhe mit der Konkurs-Ausschreibung vorsätzlich sistiert, weil seit undenklichen Zeiten das ],andruhhinat dem hie- sigen l.okalrahhinate nngekniiptt war, uud weil sie sieh durch die Umsicht, die wir hei der jetzigen Wahl hewiihren, im Vertrauen bestärkt sieht, in dem von uns gewählten Kahhiuer einen vollkommen geeigneten Kompetenten zum Landesrabbinate zu linden. Soll daher Ihre Krnennung 711m hiesigen Lokalrabbiner. sowie Ihre weitere Beförderung zum Landrahhincr nach dem Wunsche unserer ganzen (Semeinde wirklich realisiert werden, so kann es nur dadurch geschehen, dass wir mit Beibringung Ihrer Zeugnisse, welche hoffentlich in jeder Beziehung entsprechend sein werden, im Wege »ler höchstem Hotkanzlei hei Seiner Majestät den Dispens erwirken, Sie ausnahmsweise in Berücksichtigung aller obwaltenden Umstände als Ausländer anstelle(! zu dürfen. Diese höchste (ienehmigung ist schon der Stadt Wien tür Herrn Preiliger Mannheimer, der Stadt Prag tür Herrn Dr. Sachs zuteil worden und nach den hereits hierzu vorbereiteten Schritten und des von den grössten uud einflussreichsten Männern Wiens uns hierzu zugesngten Beistandes, können wir der allerhöchsten (ienehmigung mit Vertrauen entgegensehen". T Das mährisch»• l.andrahhinnt war, wie aus vorstehemlem ersichtlich ist, ein wohlorganisiertes (iehilde von über- und untergeordneten Behörden, eine pidische Zentralorganisatioii. geg»•!! <ler»*n rdicrtragiing. auf deutschen Boden freilich das orthodoxe .liidcntum in Deutschland: »seit Jahr und Tag mit grosser Kntschiedenheit protestiert Demi was dort in Mähren vor 70 Jahren in einem