Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 4 (1917)
- Issue
- 6 (1917)
- Date
- 1917-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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1(*) l)! r kuiiose Mah'rscha nnd der gute Tun. Zu'ammen-tellung de^ L״viathan-Mahles mit dt*m F’essach- Mahlt*, klar nud nüchtern ange-ehaut gerade vom Standpunkte *•iner wissenschaftlichen Textkritik, die!Loch sonst immer für den möglichst einfachen Wortsinn sieh entscheidet, sich nicht als eine Rechtfertigung der Anschauung des Mah rs» ha »larhiete. Der Mah'rscha ist doch nicht an »len קינן ־.עדר Kommentar gebunden. selbst wenn was wir. wie gesagt, noch als sehr zweifelhaft dahingestellt sein lassen dieser Kommentar die bildliche Auffassung verträte, der Mah'rscha kann doch aiKTem saTddTcherr (Tninden wissenschaftlicher Talmudinterpretation zu seiner Anschauung gekommen sein, wahrend der S׳»har. der ja last j»‘des Wort der schriftlichen Lehre in übertragenem Sinn nimmt, ohne deshalb den wörtlichen Sinn zu bestreiten, nur seiner Methode treu bleibt, wenn er auch »lie Levialhan-Agada bildlich versteht. Nicht, wie Herr Dr < arlehach meint, unter den Talmuderklarern empfahl Herr X. sich umzuschauen, sondern im Talmud selbst, wo durch Vergleichung der Talmudstellen, die vom Leviathan reden, ein Standpunkt zu gewinnen ist, von dem aus »|je wörtliche Auflassung־ »les Mah'rscha ni»־ht als eine intellektuell minderwertig»•, somlern als eine mit »l»‘r bildlichen zumindest gleichberechtigte Methode »ler Talmu»lexegese erscheint• < M> der ..Ton״, in welchem X. seinen Kat erteilte, ehrfürchtig »><ler, wie Herr I)r. < 'arlehach meint,;gönnerhaft“ g»‘wesen ist, »las ist hierbei ganz nebensächlieh, das ist ein»• musikalische (ieschmackssache, über »li<* wir nicht streiten wollen ^___ So wenig wie Herr Dr ('arlehach den Artikel •les Herrn X., so wenig hat er den iles Herrn V verstanden. Herr Dr. ('arlehach stellt »len < >1 undgedanken dieses zweiten Artik*ds so dar. aD ob V ..als jüdisch!׳ I'orderung un»l als Lebenselixier <l!־r (h'lhodoxie die Notwendigkeit dargelan“ hatte. ..»len gut!־n l »m fallen zu lassen und •len schlechten auf den Schild zu erheben“ Das ist. mit Verlaub, »•ine ungebührliche Verdrehung »1»■ r Tatsachen. Nicht au! »in»־ Schild! •rhebung* des schlechten Tones, sondern aul!־ine