Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 4 (1917)
- Issue
- 2 (1917)
- Date
- 1917-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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<י6 ,1.011/, das gelohte I.and“. .,Liehst du mich Mtuthc 11 tdas int der (icliclitc!) . . . M••ritz ..I>:1 >* kann teil dir;;icht sagen. Mela! .... Du hist 80 sclnm und iinscn-ii Krauen so uniihnliclt (sic!), dass ich schon 1 an dielt gedacht Italic. Also sag' Mcla. willst du meine Krau werden - - - - Sic sc' ׳ ihn an und schwieg. Kndlich hesann sie sich, stand auf und sagte rasch, ohne Kcherlegnng : ,.Mut, ich werde dielt heiraten. Ite^prich alles mit Vater..״‘* Kr wollte ihr die Hand küssen, sie zog sie alter sanlt zurück (l.r»'J). l’nd so etwas wird nicht nur dein .luden Moritz znp*scl1riehcn. sondern auch jt*ne1n jüdischen Mädchen, •las sein (.׳an/.i's l.chcn in |10lnischen Kreisen und " zugchiacht hat und \on welclieiu seihst die eingefleischte Polin Frau Wysocka sagt : ... .'. sie (Mcla) verabschiedet sich von ihm (dem (ielichten) so zärtlich,!las» uh.herzlich geweint hätte, hätte ich nicht gewusst, dass eine .ludm den llricf schnell ....** /f4+i»-^M1t diesen Worten hat fr! dich der Autor als |*o|e. wo|!| auch scinvTttdl abgegeben 11 n• I 1111er die .luden (I«11׳ Stall gehrochen . . . oh die •In•lendieses jüngste Kngliick werden versclitner/.eii können?! . . . Noch einmal erscheint Moritz, und /.war am Kode des Komaus, als Horowiciki aus lierlin. von seiner jüdischen (ielichten, nach Hause, zur Itrand-tätte der Kahrik herangeeilt kommt. Mit weinerlicher Stimme klagte er Moritz) weiter, simulierte Ycr/weilluiig und grossen Schmer/, und heohaelitcte unmerklich mit seinen scharfen Augen Karl. Itoiow iceki horte lange zu. lös er schliesslich, durch die lange Krzählung gelaugweilt. 1 c 11 sich zu Moritz heugte und ihm leise 111' < Mir!lästerte : " ..Klunker nicht! K(_ju ,!•*ln Weik!,,-iTiD)—fil 1), Moritz kommt dennoch wieder zu ihm. verlangte seinen Anteil aus der Kahrik heraus : .du tust mir so lei-1“ sagt Moritz zu Itorow ■ecki. ..dass 1eh dir irgendw ie hellen möchte, dass ich dir sogar, obwohl ich nichts davon hätte, den l'latz, wo die Kahrik gestanden. 11׳ möchte. Du wcissl ja. was mein Herz. Krcundi.'ii gegenüber fühlt. Har wurd' ich's dir zahlen, was leihen wurd’ uh dir, du hättest womit auziilängeii". Kntrustei!!! 1111er diesen Vorschlag öffnete Karl die Tür vor ihm. ״Seher' dseh raus, oder ich lass dich herausschmeissen", rief Karl heilig und klingelte nach Matthias idem Dienen (öl2). Das l't eine Schluss-ceue, wie sje seit jeher in l‘n|cn zwischen Holen und .luden auf der T igesordnimg zu sein pflegte, und die der \ erta'*er auch für die /.iikunft des /.usammeulehens tler heulen Völker weiter liebevoll aulhewahrt wissen mochte, zu- 02 1 619422 A2D