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Jüdische Monatshefte · 1917-01-01 · 2 (1917) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
4 (1917)
Issue
2 (1917)
Date
1917-01-01
Page
[Seite] (sequence 29)
Language
German
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״Lodz, du pelobte Land“. 65 . Meine Krziehunp. mein freundschaltlichea Verhältnis zu allen!*!!dzer Millionären, meine Klirliehkeit — keinmal ׳halt' ieli Pleite poinaeht — das ist sehr wichtip ״Weil es sieh für Sie wohl nicht verlohnt hätte ‘, wirtt ein zukiinftiper Sohwaper ein. ״Also Alles in Allein. plns-tninns. hin ich mindestens zweihunderttausend Hohe! wert. Ich hinein־ bescheidener Mensch, ich iiherhehe mich nicht. Was pehcn Sie Mola .,Sie hat panze zehn Jahre auf einer sehr teuren Pension pelernt. Sie war im Ausland, sie hatte spezielle Privat Lehrer liir verschiedene Sprachen. Sie hat mich viel Barpeld pekostet." ״Das ist persönliche■ unhewepli« lies Verinüpen, von dem ich keine Prozente kriepen werde.“ ״Mein Kind ist der reinste Brillant!“ ״In welcher Summe lassen Sie ihn fassen?״ ״Weuip“. meint Moritz, ״Fräulein Mela ist ein Brillant, ist eine schöne Frau ist khu׳ wie ein Knpel, wie ein panzer Knpel — aber liinf/iptausend ist zu wonip.“ Moritz hcpinnt zu munniii ereu : .111 einem Jahre peliört die Fabrik I Borowiecki's mir ..." ״So wollen wir dann weiter warten." י ,.Dann können Sie mit wem anders reden, tirosspliick wollte mir heute zweihunderttausend pehen und seine Marry dazu . . . . und .... sie hat keinen Vater und keinen Schwapor, die in Brandpesehichten verwickelt sind." ..In Lodz, weis■ mau, ,was ich wert hin“', erwidert (iriinspan ruhip. ״Wer weiss es? die Polizei?“ sprach Moritz, als Brnuthewerhör!!) hissip.F.s verlohnt sich nicht tnr mich, mich liir tiinfziptanseud zu verkanten ..... Sie lepen Ihre Tochter mit hundert Prozent an .... pehen Sie also fiinf/iptnii'cnd in Bar und noch einmal soviel nach zwei Jahren?“ sapt Moritz in Kxtase. ״Im Prinzip pelie ich darauf' ein. alter nach Ahznp der Trauunpskosten. der Ausstattimp und der Krrichungskostcn.'* ״Das ist,,pine Schweinerei‘■, schrie Moritz-Iiiim| umso mehr noch i't es dies, diese panze S/ene, die in p dem M orte unmöplieh und aii'pe'clilosse״ ist mul um 1111 (ichirne eines n.icl1t|11disehen Autors entstehen konnte . . .) Nun kommt die Keilte au die Braut seihet. Kr spricht nicht von Liehe, nicht von l.ehen-glück. nicht von den Aufwallungen des nach Liehe \erhinpendcn Herzens Moritz spricht ruhip (wieder ruhip . .); e« werde ihnen put pehen. er werde eine Faluik priinden: er spricht von Kapitalien, von Milpilt, von <Jeschätien. die er plant; er sapt, da»* sie.nie wird etwas enthehren nmssen, dass sie Pferde und Kipupapen halten wird. Ja das ist Moritz, Moritz.

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