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Jüdische Monatshefte · 1917-01-01 · 2 (1917) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
4 (1917)
Issue
2 (1917)
Date
1917-01-01
Page
[Seite] (sequence 28)
Language
German
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64 Lodz, das gelobte Land*. |)em-Gro!1Hglück erklärt»■ er einfach, die 30.000 Hubel habe »■r. Moritz, sieh unbefristet geliehen — war jener doch ho diiiiim f gewesen, einem Juden Geld ohne Sicherstellung hcrnuszngeheD. Grossglüek bricht in eine Kerserkerwut an«; dndit mit Kriminal; lieht im Namen der Freuinlschalt; jammert und — {•leicht. Hielt clirii mit dem ■Inden als Jude aus, sobald er hört. dass sie beide zusammen den l'iden Korowireki verderben und anmiitz.en können._ Moritz sprach rTTIii■r (immer ist der Jmle ruhig!) und he• kräftigte seine Ausführungen »lureh eine Uethe von Zidern, und versehieilene tückische l’läne. Schurkereien und Ketriigereien, mit denen er Horowiecki vernichten wollte <S. 4H7). I ml ein solches Gespräch endet nach »ler Tendenz dieses Kuches: 11(1״ gefällst mir sehr Moritz, du gefällst mir so, dass dir mein»• Marrv geben würde, wenn sie erwachsen wäre, uud sie hat zweihundert tausend.“ ״Zu wenig." ״Zweihundertvierzig wiird' ich gehen, warten Sie ein Jahr.“ ״Kann nicht, in einem Jahre dreihundert, billiger kann ich nicht warfen. ’ ,.Is' schon gut; kommen Sie Sonntags zu mir, zum Mittagessen" S. •Id'.l). Moiitz spricht, das Alles, und ,geht schnurstracks von dort zur Werbung um eine andere Kraut. I nd nun hören wir, wie der Jude ein«■ Kraul bekommt. Von der Heiratsvermittlerin, die im Stillen seine Sache bei der Familie Grünspan vertrat, batte er den Kruch mit Wysocki (»lern polnischen Geliebten seiner zukiintiigen Kraut erfahren (43'.*). ״Warten Sie. bis die Sache mit Grossmnnn (Schwiegersohn, von Grünspan und wegen Kiandlegung in Fiitei.siirhiiiig) erledigt ist." ״Jetzt werden"wh• gerade schneller einig", sagte Moritz. (43K'. Auf dem Wege zur Kraut Werbung gebt er 1 ocli mit K»‘ssler, um zu einer Orgie den Missbrauch von Fabrikarbeiterinnen vorz.11• bereiten Atier Moritz s! heint ein Stümper auf diesem Gebiete zu sein, denn solches ist kein jüdischer Sport, uud er fragt ganz erstaunt: ״Sind die denn sogleich /um Appell bereit . . .?" 441 . Schliesslich kommt er ins Maus seiner Zukünftigen. ״Ich mochte noch mehr zu F.ucli geboren", sagt er. ״W am in nicht, das Geschult kann mau machen״, sprach der Alte kühl I .,Zu diesem* Zwecke hin ich hergekommen." ״Kannst /n Mein gehen und dieh mit ihr ausspreehcii." 1111״ muss erst mit Ihnen sprechen ״Mas geben Sie Mela tragt Moii•/״ ״\N as haben Sie?"

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