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Jüdische Monatshefte · 1917-01-01 · 2 (1917) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
4 (1917)
Issue
2 (1917)
Date
1917-01-01
Page
[Seite] (sequence 27)
Language
German
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.Lodz, du!(•lobt* Lud*. *3 Killen Bekannten sucht Moritz ־ deinroch zu diesem Zwecke auf; er gerät in eine grosse Familienversaniiiiluiig. ..Was ist itenn das für ein Fest hier" fingt er. ״Gross-Familien׳!'leiten Fest“ wird ihm geantwortet (S. 107). Moritz tührt nach Haniuurg. verdient viel Geld und wird noch, dank der Indiskretion Hnruwieckis, in der allgemeinen Meinung zum Fachmanne in diesen Sachen : der .lüde Grossgluehgibt ihm ohne ^,Hrherurig 30.000 Ruhel. um Halbpart hei einem nochmaligen Ankäufe zu sein, selbstverständlich unter Ausschluss einer Beteiligung Horowieckis. Ohne weiteres geht .Moritz auf die Verdächtigungen Grossgliieks gegen Bnrowiecki und deren genieinsame Fabrik, ein; sofort, hei den ersten Worten der Kin- Musterung : ״Das ist kein Gesehätt für mich. Die fressen ihn ja auf“, und liegiont sofort Mittel und Wege aus/ulieeken. wie er vom Geschäfte zuriiektreten konnte. Das soll wohl einen |üdtscheu Dank illustrieren. Kr suchte nach einem anständigen Vorwand, weil er lint Bnrowiecki nicht definitiv hrechen wollte (S ‘.WJ1 Der Jude ist ebeu zu feig, um öffentlich und ehrlich aol'ziitrcten. Der Bau der Fabrik stbsst auf Schwierigkeiten : es fehlt Geld. Moritz hietet solches au, er hat es ja, nämlich Grossgliieks HU.tHXt Huhel. ״Leihst du es mir V“ ״Nein, ich werde meine Beteiligung erhöhen. F.s lohnt sich nicht für mich, dir zu leihen; und auch Mir dich wird's so hcquemer sein Die Zahlungstermine werden dich nicht drucken. Da• gegen kann ihr 1111 Verhältnis zur Hohe meiner Beteiligung teilweise auch die Leitung der Fabrik ubenn Innen. Wozu sollst du dich überarbeiten•‘ (S. 420). Das soll wohl daislellen. wie der Jude den l'olen von dessen Gcm hätten hinteilistig überall hiiiausdiängt Zu gut kannte er (׳Bnrowiecki) Moritz, als dass er ihm hatte Vertrauen schenken können (S. 4Jt>1 (allein küssen mochte er ihn doch). Kr (Bnrowiecki natürlich) war einfach organisch unfähig. Taten zu hegeheu, die Moritz mit kaltem Blute und der grössten Buhe ausgetuhrt hätte (S. 4J71. meint der Autor in einer allgemein liingeworteiien Bemerkung. ohne trotz der ganzen Bicbtung dieses Buches diese möglichen Taten des Juden im Kmzelnen auch anziitühren; versagte hier die Feder oder bewirkte dies das 111en*chliehe Gewissen? ״Ich sch’ doch wie ein anständiger Mensch aus; nicht wahr Karl?“ Vorname des Borowiecki) fragte Moritz. Kr besah sieh snrglält g 1111 Spiegel und wr-uchte. seinen scharfen, lauernden Zügen einen gutm'iitigen Ausdruck /11 gehen (S. 4JH). Denn er ging Inn. um zwei Geschalte, feine Gochattr. durebzutuhren, und wollte eine entsprechende Miene aulsctzeu.

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