Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 12 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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״«36üitt kri.ti»ch» MylbmU^<111 Beth׳ll«n1iHrnwh. teileu war niemals »•in Kenn/.ci«־hcn_flek wahren wissenschaftlichen Sinnes. Doch s< hauen wie einmal zu, was es mit der ״falschen‘• Logik Kaschis im vorliegenden Falle fiir eine Itewundtnis hat. Warum.soll Kaschis Folgerung falsch sein? ,.Denn wenn wir von elirliehen Zeugen |1räs11n1icren, dass sie kein Falsnm Ingelion find «•inen Akt v״n Mimhriahrig«•»» dnreh ihr«• l-nt«*rs«hritt heMiitigen. st* lässt sieh doch »lieht eine gleielie K.hrliehkeit resp. Knrrektlieit von jedem Kanter ״der (leid Verleiher voraussetzen.‘• Warum nicht V Welchen Vorzug hat ein Zeuge vor dein Käufer oder (Jehl Verleiher? Dass er ein lieh ist? Wer verbürgt uns aber, dass er ehrlich istV Nur die ־זקר, die wir |>riisumieren. Warum s״ll aber die gleiche ,לק־“ nicht auch gegenüber dem Käufer ״der («cldverleiher präsumiert werden können? Im (Jegenteil: Der Käufer ״der (JeldVerleiher hat <l״rh an der Keehtsgiiltigkeit des שטר ein viel grösseres Interesse als der Zeuge, dem es doch ziem lieh ghdchgültig sein kann, ״b die v״n ihm Unterzeichnete Crkundc korrekt ist oder nicht. Allein selbst zugegeben, des Verfassers Kinwand gegen Kasein^ Folgerung wäre haltbar, wie erklärt sich's der Vetlasser, wenn es unmittelbar zuvor in der (Jeinara heisst: ־־, דע־ק־א "!•דק דייק לדהתסc*: .־־St ,נשייד־. ::•ל• עד־־ I Die (Jemara selbst ist es ja, welche die Uiehtigkeit von Kaseliis Folgerung verbürgt. Wenn Kaschi sagt:) :־ז־,־•: rp־.t'דזלקד אץ ־ נ■ קט;•:. S״ hat Kaschi hier v״m ל*ד־ nichts anderes priisumiert, als was unmittelbar zuvor die (Jeinara selbst vom .1| דיי•־räsumierte. Damit hört aber auch zugleich di«■ F.rkliirung \״n T״ssaf״th auf, eine ״gezwungene•• zu sein. Denn wenn :־•,־ unint: אל צעד•־ ר־־ש לקיש ניר,־. נר• רש*: דרל— דידק ד״ק, s״ hat :־,־ damit nichts anderes sagen w׳«dlen, als «lass die ־,לקד dem ,ל־ק־ gegeidiber auf der gh-ichen logischen Voraussetzung beruht, wie die ־,לק־ dem ר■*,־ geg«־niiber. Ist «lemnaeh Kaseliis Logik falsch, dann ist muh «lie l.ogik «ler (ientara falsch. So schaut das wissenschaftliche Fundament aus. auf w i lrln ni die Korrektur der Mischlin wort«קט;•: ־••;ל ׳ in ••קט;•: ־ beruht! Sehen wir uns nun «lie Korrektur selbst etwas gimauer an. Schon rein äusserlich t>«■ tr:1 «111«• t. ist es <h»׳h höchst iinwahrse hciulie h. dass neben •;••א;•:•: ־ und •;••- -•• •‘••;c es mit einem Male