Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 11 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 27)
- Language
- German
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_ J Ntinnnen hu» dem Jeiiieits. ע14: Stimmen aus dem Jenseits. I Miroh den_ Krieg werden die Menschen >0 verroht, dass es nicht überflüssig ist. sie an die (Jrundtatsaohen der Moral /11 eriiinern. Für uns .Inden sind diese inoralischcn l'oslulati• Logenstände der göttlichen OlVenbarung. Wir wollen uns daher einmal im lieligionsgesetz. Hinsehen, wie wir unser Verhalten /.um Lehen und zur Losuiidheit und zur Würde unseres Nehenmonsrhon einz.11• lichten haheu. In einer von lianch und Blut erfüllten Welt werden uns Zitate aus den *“'לני*׳. דזונל בחג." wie .Stimmen aus den! Jenseits anmuten. * * * 1 >11 darfst deinen Neheninenschen nicht schlag 11׳. und wenn du es doch tust, dann iih«*rtrittst du ein göttliches Verbot. |»ie Thora verlangt, dass gewisse Vergehen durch Verabreichung von Bit Schlägen gesühnt werden, Bi• und nicht mehr,!•er 4tt. Schlag wäre ein Verbrechen am Verbrecher, der trotz, seines Verbrechens nicht nuthürt. Mensch zu sein. Wenn also nicht einmal der Vcrhrecher mutwillig geschlagen werden dart. um wieviel weniger der 1’nschuldige. * « Schon das blosse Aufheben der Hand, die Lebnrdo des Schlagens ist sundhalt ״Wer die Hand aulhebt gegen seinen Nächsten, auch ohne ihn zu schlagen, wird Hösewicht genannt." 4 * Nur aus Notwehr darfst du!leinen Nel״ nm!׳usch!׳u schlagen. Wenn licuben «len Simon schlägt, darf sich Simon retten, indem er den Kcuhcii schlägt: aber auch Lcwi darf, um Simon zu retten, den Keulien schlagen, vorausgesetzt, dass eine lieltung aut anderem Wege nicht möglich ist. l'nsere heilig!• Tlioia will unter ihren Bekennen) keim• mensiirtüchligen liautboble haben. Ihr gelten I>u<*lls)>11rcn aut dem nach Lottes Khcnhild geformten Menschen antlitz nicht als Khrenmale. * * Auch in unserer grossen Zeit, in der -ich .ledermnnu mm Leist der Weltgeschichte ungeweht Inlilen mii-ste, giebt es Frauen, die von ilui'ii Männern'ge|111i״!dt werden Naeb indischem liidigionsge.-ctz ist der Mann \ e11|׳H1chto1. sein!• Frau zu 111*1•• ז■ \\ •!■ siidi selbst, sie zu achten mehr alsich selbst. L- 1-1 ilnlic! 1. .!r,!lass ein Mann, der seine Frau-oblägt, noch ein schlimmerer Hösewicht ist als .11‘iiiHiid. di r sich an -einem Xehenmensehon icrgrcitt. I lie Frau sidl dem Mumm mein -ein ul- Nidieiiineii-eh. <>h und wann auch hier Notwehr möglich ist und Scheidung der Klm erz.wungen