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Jüdische Monatshefte · 1916-01-01 · 10 (1916) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
3 (1916)
Issue
10 (1916)
Date
1916-01-01
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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Zuid jiidilchen Kherecht 3u׳i sinn ausgeprägt und •■in Zuaammongehöripkeitshevvusstsein. wie es kein auderes Volk der F.rde auf/.n weisen lia.L J)Le jüdische Kadtur beruht auf der Familie, di!• Familie auf der Sexualität und die Sexualität int da Keligion. Kn wäre fiir kein Volk Schade, wenn es sich von dieser Art jüdischer Sexualität innerlich etwas ancignen möchte, (!riechen und Kölner sind an Verirrungen der Sexualität untergegange n. Israel allein hat sich von allen alten Völkern erhalten“. (״Das nächste fieschlecht“ S. 31 f.). In einem Kreis, wo die Sexualität auf eiuer geheiligten Hohe steht, kann eine Benachteiligung der Frau nicht statttinden Denn die Frau bildet «las!ran/.** Kiiekgrat «ler Familie. Wir dürfen daher «las obige l'rt«׳il als einen indirekten Ile«ei* gegen •len angeblichen Kauf und andere Zurücksetzungen der Frau betrachten. Nur dem Scheint• nach enthalt«׳n manche Massnahmen des .ludentiirns eine Benachteiligung der Frau : wir müssen eben sic \• •n historischem, religionsphilosophischcm und psychologischen Standpunkte ans /u erfassen suchen. Fiir eine rindcutung oder richtiger •ine tiefere Krfässung aller Bestimmungen, ■die die Stellung der Frau ungünstig zu hecinflussen scheinen, sprechen noch andere Momente Zunächst die verherrlichenden Aussprüche von Itihel und Talmud iiher die Frau und tlie Mutter. Bekanntlich wissen di• I’ropheten für •1,־»' innige, vertrauensvolle un«l «beseligend•■ Verhältni* zwischen Israel und (lott kein andres Bild^zu zeichnen als da* tu t e ' ne Ineinanderaufgeheti von Mann und Weib. Iler Spruchiln׳■hier lobt und preist die Glückseligkeit ntnl Freude, durch die die Frau!las Heim tles Mannes fordert und schmückt Von den zahllosen Au* des Talmuds, worin ilit■ Frau verherrlicht wird, seien hier nur ein paar angeführt. ,.I'.im Mann ohn•׳ Flau verdient den Khrennameii ..Mensch‘׳ nicht, «!••un erst nach •ler Frschallüng der F.va wurde der er'le Mmn א־כ ,.Mensch׳• genannt |1er Mann 1*t verpflichtet, seine Frau mehr al* *ich s,.|l1*t zu ehr• 11. und sie wie *ich selbst zu lieben“ .,Stets s•■! der Mann bedacht auf die ehrenvolle 1!•׳. handlang seiner Frau, denn ihr verdankt das Hau» seinen Segen.“ W enn «lein Manne «10■ Frau »tirbt, so i»t c», al* ob ihm da* Heiligtum zerstört worden wäre. Jeder Mensch •0*יי und trinke weniger, 9821 552^

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