Mannheim
Compact Memory

Jüdische Monatshefte · 1916-01-01 · 10 (1916) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
3 (1916)
Issue
10 (1916)
Date
1916-01-01
Page
[Seite] (sequence 18)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/4900572-5964858-5964916--1191-4901723
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Z :51 indischen Kberecht. •KU aln ־׳••me Vcrmö^ensverhnltnisse erlauben; 11:101! seinen Verhält iiiasen hleiile er sieh, aber sein Weih ehre er mehr, als seine Verhnltnissc erlauben. ־־VS’״ derarti״•!• (irundsätzc heiiniseh sind, da kann «lie Krau keine untergeordnete Stelle eiunehtnen. I he Weisen des Talmuds haben sieh mit den verherrliehenden A11s>prüchen i1lM׳r die Frau nielil lie^nii^t; »ie haben dieser Ansoha.iun}:! nts|1reeheml, auch die Forderungen und Ansprüche der Krau jrerepdt. Man spricht heutigen Taj!s soviel von 11er Frei, heit und Si-Ihstämlirkeit *ler Krau, aller die Ansprüche, «lie eine moderne Kran von ..Ke!• 11t swe^en־• an ihren (!alten stellen kann, bleiben weit hinter der talmudi'*e|1en Krau zurück. Wir wollen zunächst zwei Strafbestimmungen der 'I'liora hier antührcu I )ie Thora urptliehtct den \ erliihrer eines Mädchens dasselbe zu hei. raten l nd wenn sonst dein Mann•• treistcht. »ich von seiner Kran si1 e: len zu lassen, in diesem Kalle ist es ihm untersagt (Deut. •_'״ :/.NI.)' Wenn der Mann die Sittlichkeit '!׳iner juni: \erheiiateteii Krau '1 eliti^l und es',eh uai hlrä^lieli als unbegründet herans^estidlt. »׳ ׳•'iird•• der Manu ׳■!)entlieh mit Stockhieben ^••z.iiehtiirt. ihren l'itern mu»ste er hundert Schekalin als l!e'ehiimuu1'soeld zahlen und ׳!01יeiner Krau darl er 'ich niemals scheiden lassen lilml. V 1:5tT ׳. Kerner muss sieh jeder Manu gleich bei der Heirat verpllichteii; und zwar schriftlich, dass: .״א:א א:•־־ 'א•־■“ *א ׳1 ב־״״צא h werde dir dienen, dich ehren, .ernähren und unterhalten, nach der Art der israelitischen Männer, die ihicu Krauen dienen, sie ehren,!1mähren und unterhalten iTTautriehti^ster 'Weise.■* Ibese Heiratsurkunde musste um zwei /.ciiiren unterschrieben werden. Kbciiso musste die Krau dieselbe wahrend des ganzen Zusammenlebens aulhewahren: ist sie durch Zulall \erh.ren ׳!״. yanjjen, סי ist der Mann verptliehtet. eine andre aiis/uste ||en. M as diese N'erptliehtun^eu <les Mannes bedeuten, können w ir ' erst bei einer näheren Betrachtung all der Bestimmungen, *lie im St huiehan Araeh Khan Iceser als kodilizierte Beeilte der Krau autgezählt sind. beurteilen. Iianaeli i'l!lie Krau \ erplliehtct den Hausstand zu tuliren, .daliir erhält sie «len ganzen I nterhalt v״u1

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.