Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 10 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/4900572-5964858-5964916--1188-4901720- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
/.um iudisrln-n Idivm'ht. :«*1 daraus erkennen. welche ^riflifr<* Krachte die llihelkritik seihst in «resetzestrciien Jvreiseii Lalicn Lu .laJirhudi der Jüdisch. Literarischen (iesellschatt IX Jahr:;. S. lpi tl.) sehreiht I.p׳>l!l l־’im־l!«*r mit souveräner Sicherheit: 1 v«*r I'rspruiiir der Verschrei!!• mif׳ (der Kelhuha geht mdil aul den in der hihlisclieii Zeit dem Vater gegebene Kaufpreis/.imick In alter Zeit zahlte der Hrüiitigam dem Vater des Ma!1111 *> 11־ - einen naeli dem Staude der hotrclV011d־,n!,ers.men verschiedenen Knutpreis (Den. 31. Tä; 34. 12: Ev 22. 1;ידיד־.. .1*1—<־‘ an dessen Stelle ahci atieli eine dein Kaufpreise angemessene Dienstleistung treten konnte ((Jen. 2!*. IT» 2!•: I. Sam. IS. 2!•: II. Sam. 3. 11). Mit den veränderten ZeiDerhältnissen und der holieren reelitliehon Stellung der Krau \erhandelte sieh-dieser Kaufpreis in die Verschreibung. die nun uielil mehr dein Vater des Mädchens sondern der Krau als eine -Schuld des Mannes /ukommt, welche erst hei der Auflösung der Ehe. sei cs durch T״d oder Scheidung. zu bezahlet! ist.-• In der Anmerkung meint Kisclier. der Kaufpreis war eine auch he! den orientalischen Völkern eingethhrte Sitte,!.ebenso is| di!■ (,iiiwandlung des Kaufpreises in die Verschreibung eine gemein semitisch-orientalische. Nach Kisclier billigt die |1e1ltale1|chische Desct/.gchuilg dcll Kauf der Krau. Dies hält aller Ki*< lu r nicht ah. in derselben Aninerkung zu sagen: Sogar schon zu 's Zeit •r;!l» es Klien ohne Krauenpreis, ja nach Kurz war die Kauteln׳ schon zu 11ainiii raliis Zeit eine Idosse Zeremonie Audi die Tochter l.ahaiis he klaren sich, dass ihr Vater sie verkauft hahe und ihr tlcld verzehrt halie; es wird somit vorausgesetzt. dass der Kaiilpieis 111 < 11t mehr dein Vater gezahlt wurde. Da 111111. Kisclier als Ih-weis für den Kaufpreis K.xndus 22. Ifi Di sowie I Sannielis |s2’• antuhri. also |1entalei1chischc und t! a <1111 ׳! - n t 11 - ׳ > 1 ו h 1 s! 11! ׳ I! <■ I * t: s t ,■ J),!, anfuhtl. so scheint llauiinurahi und die Tochter l.ahans einen höheren sitt liehen Standpunkt eingenommen־ zu hahen, als die pentaleiiclnsi he I;esotzgchiing 'ie kennt" Kisclier ist hier, ohne vielleicht es /!! wollen, den liadikalen gefolgt. Zunächst ulöchteu w ir nun die Kouseipienz dieser Ans! hauiing leststellen. Die grosse Masse!Ics ()~l!-11s |cht und weht in den Anschauungen m>ii llibel und ־I'.1111111d. Alle hihlischen Handlungen, C3/D