Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 5 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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IM I>uh oMjlldlM-1111 l.'.tlbfl. I11111K m;111 > rein religiös. l'nd was soll die Buhrizic rung des jüdischen (ii-liirniiiliallfs in plii!••><>ו1וןisi'lie Traktate. talinuilisi'hluristisrhc Kra״cn. religiöse Vorschriften usw.? Muss »4t*r N’ichtjude. nicht (;lauIn• n.!lass jeder Ostjude eine — .verschüttete ftsoiiiimliii! lis••' ist? Dass seiner ו;t*istf>l1il*l1m^ die innere Kinheitlichkeit fehlt? D.is- |cnc IlariiiTfi,!»- mii Wissen, Denken. Kühlen, die aus dem Krdreielie aller wahren Bildung spriesst. aut altjudischeni Kulturboden niemals /.u gewinnen ist? |n dieser liiehelnden, liall! an klagenden, halb verzeihenden Bewertung!!es alten Tsrtmndjti-־ 410>411 ins—Logt—viel_<i»‘ri»1<»-sn-i1iity.1111f- und Keindselial'l. die nirlits weniger als geeignet ist., uichtjjidische Kreise mit Respekt vor dem Talmud als Bildner und Kr/ieher zu erfüllen. Auch der nstjiiilischc Kablnner, den Bazar Abrainsoii der nichtjüdischen Welt in dem genannten Helle vorstellt. wird ihr nielit als das erseht inen, was er wirklieh ist. Sie wird ihn für eine plinnlnstisflit■ Mischung von Auskunftsbüro, S lleehtskitusuleiit und Dorlriehter halten, obwohl odcf V'ielleieht geraile tleshaili, weil sieh der Verfasser alle Mühe nielit. die originellen Seiten des ost jüdischen Rabbiners seliarl' liervor/.iihehen. Wir timlen.!lass dieser Aufsatz vornehmlieh uns deutsehen .luden mancherlei Beachtliches sagt. St», wenn es da 11. a. heisst: ״Kow kann man nur nach langem, ausserordentlich schwerem Studium werden. Staatlich anerkannte Rabbinerseminare, w ie etwa in I )eiitschlanil, gicht es in Bussland nicht. Die aus privaten jüdischen Mitteln unterhaltcncn Lehrstätten der talinudischen Wisscnschuttcn, r.leschiwns‘\ siinI auch keine Seminare oder lloehsehiilen im euro|1äisehen Sinne und liuhcn gar nicht den /.weck. Rabbiner aus/.ubildeti. Was die Jeselnwo von jeder anderen Schule unterscheidet, ist, dass es an ihr überhaupt keinen Begriff des Absolvierens flieht. Kbcnso wie es nach der herrschendenTendenz keinen Abschluss der Thora- und Talinudlörschung triebt, so giebt es auch keinen Abschluss tiir!las Studium au der .leschiwo; die einschlägige Literatur nimmt niemals ein Kndc. denn nach einem Ausspruch des Talmuds ist das gesamte Schallen eine» jeden echten (!!•lehrten als eine göttliche Offenbarung /!! betrachten.* Das sind sehr beachtenswerte Sätze. Nicht zulet/l tur uns deutsche .luden. Das Studium an den Rah 78779