Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 5 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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'/.vir l.ehn• vi»in /.w.in^i• ult Scl1ut11t>et'r*m11|:*1:nm1t vur «lein Kicl1terrolU-|;iun1 KU* niitlaufcndc \*fra»־l1tmijr ist keine so dccidic!1»■ Vorstelluiur, dass diese als Zwanj:svnrs1cll11110 der iraii/.on Tat als Zwan^'diandliiiii; entf׳epenj:estollt werden könnte. \ 1:1 a. a. O. ,כ‘“. Und nun kommen wir /um Selduss, und /war zur F.rkläruni; des Stelle des Kesol Mischnuh. die mit den Worten דיג׳ ” י א ב' hepnnt. Mamionides behauptet im Texte naeli seiner Auflassung, dass liei der Institution des *ד.,־; יא,* *עביי• der Tater straflos ans- ־jrcht. DerRemurh widerlegt ־dies־ nach st»ft11r^An1fas5in1״;rrt:Ts%־־tii*r einer rcchls<;ilti!'c11 Verwarnun!; •lie Todesstrafe liier in F.xeoiitnui kommt. Nun will der Kesef .Mischnah die Kinwände des Kemacli entkräften, und er sasjt. dies sei eine ..tradietio in adjeeto. dann wörtlich: ״ Wc n.n. d e r T ii t.!■ r-.d i e. Ve r w a r n 11 n n a e 0 e |> t i e r t_Luit (4!- f -weitr1T sich ־nartr der Verw.irmnn; der jrerielitlielien Todesstrafe unterworlen hat — wie es oben in der Anrede und Antwort angeführt wurde dann hepdit er doch die Tat aus freiem Willen und ohne Zwan!:: uml wejin er sajjt. dass er dennoeli!len tintzen dienen will, weil man ihn /wiii״i (d. i. nielit direkt seine Absicht kundirieht, die Todesstrafe /n aeeep tiereil, also Tn dieser neziohiief׳ keine Sicherheit vorherrscht) daun ist er doch eben ein unter Zwanf: stehender und kein frei* williger Täter". I)urch den Mangel der Feststellung vles Schuldbewusstseins in dem letzteren Falle kann daher der Täter hüchsiens zu einem Opfer als Siihne veranlasst werden; jranz. konform der maiiuoiiidischen Auflassung. die in der l’corsachc höchstens ein <>|»ter des Täters versieht. III. ö ::,'־*ביר־. עבי. Itas F.rgebnis der Krkl.ärimjr des Kesef Mischnah stellt sich also fol^cndermassen dar : Der physisch vorhandene Zwan!; bei der Institution dos;'“י יא*1 *עב"* und der psuhiseh ppdiene Irrtum bei der Pcursachc •verden von beiden Auflassungen, des Maimoeides und des Kabln Moses Koben,;:loieliniässiir heliHiidelt — da sic eben auch von dein Thorasat/.e irleiehniässi;: liehandelt wervlep. l'nd zwar **“יא 1א אניב '*1א יציננ י~א נזיטע־". Nach Maimonides ist eine cerichfliche F.xeeution in beiden Fällen ausgeschlossen, höchstens int eine Verpflichtung zu einem