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Jüdische Monatshefte · 1916-01-01 · 5 (1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
3 (1916)
Issue
5 (1916)
Date
1916-01-01
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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Zur l.clirf vom Zwange;>18 Scl1uldl1pfreM1n£S1;n1nd vor ■lein Iticlitercnllei'iam. 1:w macht «cm Irrtum den Täler auch immun ^e^eu die Verwamun;; vom pset/lichen Standpunkte aus r er kann die Tragweite■ <ler Verwarnung nicht erfassen, weil er eben im Irrtumc sich hetindet — nach der mnimonidischen Auflassung. Anders nach Kabbi Moses Kohen, naeli ihm ist eine \ erur teilung in diesem Falle mögiieh. und eigentlich direkt von 11er Misclmali h ” angeliihrt. F.s muss also auch hier die seiu, uiul sie würden heilänlig lauten: Wir. Zeugen, machen dich. Täter, aufmerksam, dass wenn jemand ־,Vcעצדי ״ “V'C. dann macht er sich der Todesstrafe schuldig, auch wenn er mit der Anbetung die Ahsicht verlandet, dem l'eor seine Verachtung durch diese seine Handlung aus/udrücken. Worauf er antwortet : Ich tue es dennoch, weil־• ich nrir der AlitrelUlig die־ Absicht der Verachtung verbinde. I>iese Darstellung; klingt nun ganz anders als im citierteu Artikel, sie ist aber belegt ilurcli ״הר״־״א .ti4 a ־, ::”רץ"crV' uh»«*•« ■ו«ייי■ V 4 *m■** *•v•' ■י*יי*^ | - A " - w I ■ . ' י-».*• •י ■ « * י-»• VII. ־דיץ א:;. Denn würde der Täter seine Tat mit «len״ Worten ״Will ich denn dem Itaal l’eor dienen V ich will ihm nur meine Verachtung hundgeben. das kann mir die Thora unmöglich verbieten wollen“ beginnen, daun wäre er auch nach der Auflassung des Kabln Moses Kohen straffrei, denn daun lie^t gar keine straf• biire Absicht vor. es ist nichts da, das bestraft werden soll; einen sulchen דיטע־ exculpbirt auch die Auflassung des Kemach. Dagegen ist die F.xecutioti nach dem Itemach vor/.unchmen, wenn die Tat mit Ncrwarnuug in der von uns angegebenen Weise erfolgt war; nach Maniumidcs ist der Täter aber auch dann von der F.\ecution frei, weil »dien ein sehuldfreies Moment mitläuft und /.war die nebenlaulende Absicht, die Verachtung dem (iöt/.en auszudrücken. •*.דנ״כ עי: א*:, :־נ־ :־ •ג־דנ,*'־—I ':ב׳— sagt der l.echem Mischmdi von Maiinotiides inbe/ug auf diese Ansicht des Kemach. liier von einer Zwangsvorstellung /.u s|1rechcn. geht schon deshalb nicht an, weil es doch keine;;■,,teilte Vorstellung gäbe, tlie Hauptabsicht liegt aber hier m der Anbetung, der Irrtum durch die

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