Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 3 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
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83 mul lrci/.u halten wüssten. ohne \ ie| Federlesens /.» 111:t<11 >ו 1 ׳. mitten da« tielriehe dieser Kultur liineiiiitrün^t und hinein/wün״t. «״lern -11׳ nur von <ler Aiiteilmiliine :1111 Krwerbslcben sich uielit aiis/u -׳ hlics«cn vermochten — kur/: wenn die Luft. die wir atmen, von 11■׳ Keimen des Modernismus ni« 111 desinfiziert werden kann, dann leibt elien uielit anders iibrij:. als sieh und seine Kinder jep'ii 1e schädlichen W irkungen dieser Keime dudureli immun /.11 mnelien. iss man die nniderne Kultur, /.nrcchljreiuacht für die Zwecke des idiselien Kr/.ichun״«|dnne«. aus einem Feind der Th״ra in einen Herold der Timm \erwandelt Zurccl1t״emael1t für die Zweeke des jüdischen Kr/ielmnjr«- l'lanes. Hirsch hat nie ״ej:ln11hl und nie verkündet,!lass z IV ^chillcr. dessen Andenken er in seiner berühmten Ked•• am Schillerta<:e .!8,r><) feierte in den jüdischen F.r7ich11n״s|dan ״line weiteres sieli einfti^en lasse. Kr wnr sjeli des rmstandes durehaiis bewusst, lass kein zünftiger Literarhistoriker es /u hilli^en vermochte. wenn die küstliehstcu Klemente des Sehillerschen Idealismus kur/erhaiid der Sehiller unbewussten Aussaat des jüdischen <!eiste« zup• -eholieu werden. Warum sidlten wir nhcr uielit aueh als .luden unsere eigenen (!׳׳danken iiher Sehiller haben dürfen? Warum sullten׳ wir SrhillrT—uielit—für unsere Zwecke /ureehimaehen und dm unseren Anscliuuuiiecu dienstbar machen dürfen V hall 1111« nur das. was die Tlinra billi״l und a 11eiu|tfi<*l1lf. als rein mul wahr, als ״ut und schon ״eiten, ja. warum «״Ilten und müssten wir nieht prade/u iihcr/en״t sein, das« alle«, was uns au Sehiller ul« rein und wahr, al« irnt und schon erscheint, ein F.r/ei1j:ni«!euer .'rossen Aussaat ist. mit welcher da« .liidentiim die Wellkultur seit I•' befruchtet hat '.•׳ Ita«« ein deutscher I lichter auch ein jüdisches Iler/, /u emei echten hcfrcisierunp entflammen kann das i«t ja keine Fra;:e, über du• man streiten kann, «׳indem eine 'l'atsaehe. die man anerkennen muss Wir wri««eu nicht, wer /.ur Zeit der I.iehliuj:«diehte1• der l’ressburpT .leschiha 1«t. KrnIn• r war ׳•« Schiller. I las ist eine Tatsache, deren |!«v ׳•h״!״psche Itedi-iitunp auch dann nicht entkräftet würde, wenn der statistische Nachweis ״elanire. da«s e« durchaus nicht immer die im Talmud \er«1rte«ten Kachiirim «ind. die «ich liehen dein Soda liijchiida auch all ih n '>tr1|״hen de« I >11״ Karins crimt/eu,