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Jüdische Monatshefte · 1916-01-01 · 3 (1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
3 (1916)
Issue
3 (1916)
Date
1916-01-01
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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81 zur Festigkeit '״ul Kinlieilli«׳hk1Mt im I )«*iik•*!! und Kiililcii /11 >111111011. 1'nd nie zählen die S<11:11־ der Kint‘11 und die 1 ,«•pi«•n <-r Andern. und das Krgelmix ihrer Zählung erliillt sie mit Schauitern und (iram. Wer müehte ex ihnen verdenken, wenn sie den 8ווווו<!״ו״"ן1 י Hirsehs wohl immer bewundern. doch nieumls teilen werden? .Sn seltsam es klingt, sn dürfte es d<>eh der Wahrheit nahe kommen wenn wir l>ehuu|1ten. dass es 7.11 den ungewollten Vor- ׳lieusten des Zionismus gehört. in weiten Kreisen der westliehen i'rthodoxie das Verständnis für die /.unial im Osten heimisehe Wlduiigstoindliehkeit־ gewecktzu lialien. F.s gab einmal eine /.eit. wn mau in den Kreisen der westliehen Orthodoxie mit Imehmutigem IHinkel aut den Sl uidpunkt des hildiingstciudlichcu t'lia• 'sidisntus lieruntersehaiite, weil inan jedes Verständnisses liir die Sehnsucht, nur aus nltjüdischem Kulturlinden jüdische IVrsonln 11■ keiten zu gewinnen, har war Man wollte es nie!" wahr liahen. dass es denn doeli einem /weitel an dem Itcichtum der 'l'lmra an Wldiiugselementcn gleiclikouimt, wenn ihr als Vorbedingung ihrer Lebensfähigkeit zugemiitet würde, ihr lllut mit dcnf’Wute fremder Kulturen zu vermengen. Seitdem der Zionismus auItrat und eine Autonomie des Judentums |>ro|1ngirtc. die wohl mit allem, was in Wahrheit Judentum ist, so sehmll kontrastirte. dass sofort ans allen Lagern, die das Judentum als Koulessiou hegreifen, lebhafte Proteste erschollen, aber doch, was l.oslösiiug des Judentums aus der Tvrannis Iremder Kulturen anlielangt, eine selbst über den Stand }»linkt des 4'liaHsidismus weit hinaiisgehonde Meinung vertrat, konnte es nicht attsbleiben, dass amdi in den Kreisen der westliehen Ortliodoxie das (Sefulil für die assimilatorisehen hlemeute. die in der Forderung eines frohgemuten Anschlusses au die Welt des hereeli F.rez stecken, sieh verfeinerte Hierin liegt eines der inneren Motive jenes erst in unserer Zeit erwachten Verständnisses für den Os'en und des Wunsches einer Vereinigung von West und Ost. wie er in <ler Agudas ,lisroel sieh zu erfüllen strebte. Mit der Konstatierung der Taisaehe. dass unserem Verständnis die |1riuzi|1ielle Ablehnung alles Fremden aus dem Allerln iligsten der Thoraerziehung viel näher genickt ist als in jenen Tagen, da das tiefühl, e111anzi|1ierter Jude zu sein, auch in orthodoxen Kreisen |ede ehasxidixehe Hinotioii verdrängte, wollen vvir selbstredend keiu

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