Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 8/9 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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286 •las gedankenlos gesprochene Wurf in seinen Kolgen von vor ׳. herein aiifznheheu: ein solches Wort — als sei ex nimmer -׳ sprechen! Doch weshalb gerade im Augenblick, da die Abeielxeliatten dex Jom llakippurim sieh senken V Mange zittern Israels Gemeinden bei *lern Gedanken. <>l> 1111 >■ einzige Waffe ihnen nneh unversehrt geblieben. Vor Gott trei׳ sie: Unsere Väter, wenn sie gesündigt, konnten mit Opfern I► 1 nahen, mit Opfern auxspreehen. was ihr Herz bewegt, was ihn׳(! Willen erfüllt, doeh wir ע:יים א;י אין ־4:י ־*הביא קי־בניה in unxi m Armut stehew wir vor TMr-_darauf »ntt: ־:"ב אד דבל!? ש:,?חו ״ ערבב דבריםKlier Lippenwort ist euch geblieben“. und müsst Israel auch dem Wurme gleich sieh unter den Kusstritten der Völker krümmen, sein Gotteswort hat ihm zugeriiten א־ הי׳אי הדעה יעקב. und wie der Wurm mit seiner nagenden Waffe aueli die stärkst׳ Zeder zu Falle bringt. בך א':ם '”יראי1 א״ה הש״ה so verfügt aueh I'• rael in seiner השלה über eine Waffe, mit der esseine stärksten Keim!־׳ xehliesslieh überwindet (Meehilta 14.MM. Sein Gehet verleiht ihm d׳ n Sieg! Sein Gehet, das Gott den ewigen Treiisehwur stets aufs neu geloht! — Wie. wenn aber aueh diese Waffe ihm entsinkt, wv.l es in Leielitsinn sie missbraucht? Ist denn nielit jede הפ^ה e׳n Gelöbnis,!lax den Sinaixehwur erneuert lind sieh seiner Korderung׳ immer von neuem bewusst wird? Wehe, wenn die.השלה lapp!׳ wort bleibt, sie, die ihren Wert nur erhält, wenn ״der Wille in d> r Hand liegt“ בשיב :שישי בכשי.א.1ו1י.ו1'1'ו). wenn der Wille von Anfang a : aut die Tat geriehtet ist lind sn• hezweekt (י :’צא “בב:י א־1 בשים Was ist aller eine השלה im Munde eines Menschen, dem die l'nv hriiehliehkeit des Wortes nielits mehr gilt? Jedes 1111 er füll' Gelübde niaelit den Mund unfähig. tortan zu Gott das Gel! t zu erheben, jedes Gelübde, das vergeblich aut seine Hrftilliu -׳ harrt, raulit fortan aueh dem Gebete seine Kraft, rauht ihm sein11 ׳ die Menxelientat Gott weihenden Charakter! I'uveshrüchlirh sollen .Menschen ihr Wort erfüllen. Ihr W• 1 sei ihnen ein Heiligtum, in ihrem Wort lebe ihre l'ersünlicbk׳ >, mit dessen Tötung ihre Würde, ihre Hoheit für immer begrabwäre — ־1א יה“ דביי nicht kraftlos, nicht der Kntheiligung verfa ׳ ihr Wort! Nur Gott - vielleicht das stolzeste Wort, das י י■