Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 8/9 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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285 (!ist uiitrr dom Hoben einer ganzen Welt verkündet? Sollte es n> ■״lieh *ein, dass je solches diesem Volke zugetraut werden k nute und ilun sein grosser Tag, der von je sein Stolz ihm ge- «■seit, in ihn Schmutz pozerrt, um seine Herrlichkeit gebracht « rden durfte? (), es darf uns nicht wundern, wenn Neid und I; •slieit das Heiligste ihm antastet und den Stolz seines Hewusst- ' ins ihm zu rauben sieh unterfängt! Denn Wahrheit bleibt es: I׳as jüdische Volk hat die Welt die Heiligkeit des Wortes j: lehrt! Sein Leben ist aufgebaut aut Heiligkeit des Wortes, sein U ort ist es selber! Sein Wort hat *eiue Geschichte begründet — das נדדה ינשדעה «ar keine Lüge! Seinem Worte verdankt es seine Ewigkeit, sein Wort bat die Kinder ihm erzogen, die Heiligkeit seines Wortes l'iirgt ihm fiir ‘* 1'P Wahrheit aoiimr Tm«liti..n _ du—Volk der־ הייה שבעי: bricht nicht die Wahrheit! Sein Wort gründet ihm י• ine Ehen, die heiligen, gottgewollten, gottgeadelten und כעין נדרים כניב דהים■ דהה אשה עד א־: *!!rechen seine Urkunden Saldi. Jl: wer das Wort nicht heiligt, darf nicht Kinder besitzen, denn 1׳ vermag sie nicht Gott zu erziehen, ihm dar! die Uran nicht In n. die er durch das gelobende, heiligende Wort sich angetrant Und diesem Volk, das stolz ist auf sein Wort, wagte man je » Iclios anzusiniien? Heilig ist ihm sein Wort, seine Persönlichkeit ruht in ihm. ׳as bürgt für seine Erfüllung. Und nur das unbedachte, uniiher _׳te, sich, die eigene Person verpflichtende Wort unterliegt der i riiliing und kann, התרה נדרים . wenn als unüberlegt erkannt, als lelios bezeichnet, nicht gelöst, nein, erkannt werdeu! (s. ('11111. I irsch Nuni. 30). Was aber unsere ־^ :דייErklärung will? Sind'* zurückliegende '־: — wofür die Uassung im Eingang auch spricht —: R. Tarn trägt! denken, 011 solcheGclobungen unter dieserUormnlieriing iiberhaupt nchtigung ertahren können, und setzt dafür דיים הבכויים זד ער יי״הב הכא עייני יט־ und denkt all Gelübde, die im Laute des iiinienden Jahres dem Munde unbewusst entfahren könnten, um )1 n vergessen resp. unbeachtet zu bleiben, während Gelobungen, t Bewusstsein gesprochen, ihre Gültigkeit behalten würden. I d dreimal, mit immer steigender Kraft setzt Kol Nidre ein, tun