Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 8/9 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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280 " richten, hielte und Barmherzigkeit einer an dem andren üben“ Die Erfüllung dieser Forderungen hätten die Landexplage vorhindort und demzufolge auch die Einsetzung der Fasten. Ans dies« ח Worten gebt klar hervor, dass Gott die Einsetzuug der vier Fasten den Gottesmännern befehlen hat. Secharja gibt eine zweite Antwort, aus der das Gleiehe hervorgeht, sie lautet: 'דה אדי ח' צי ציב הי״ביעי יציב ד־,חרישי 'יציב דד היה לביח •חודה לששון יזשדחה ולדיעדיב ביביב' .So sprieht der Herr der lleersehaaren, das Fasten des vierten, tüntteu, siebten und zehnten Monats wird dem Hause Juda zur Freude, zur Wonne und zu Festtagen werden* *: Hier wird nun im Namen Gottes versichert, diese Fasttage werden einst zu Festtagen werden. Diese göttliche Versicherung ist nur daun recht verständlich, wenn —nnrli di■■ F.inaotatunp■ von Gott veranlasst wurde. Dies ist UlllBn wahrscheinlicher nls der l’rophet im X amen Gottes die Ablialtung dieser Fasten den Fragenden prophezeiht, bis unter Israel *האדת והשייב יאהבו- bis Wahrheit und Frieden einander lieben werden.