Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 7 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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233 beachten ist. Für den Charakter einer Aussage ist die Quelle maßgebend, aus der sie fließt- Schupft sie ihr Material aus eigener Wahrnehmung, dann ist der r "־C-Fall gegeben, solange nicht positive Gegeninstanzen ihn aufheben Geht sie aber auf eine andere und zwar nicht interesselose Aussage zurück, dann wird auch ihr Wert beeinträchtigt. Vgl 17.16 א־״ע. 12. Darf der ד“"ה die Materie kennen, auf die sich seine Aussage bezieht? Ja. Es darf ihm nur nicht zum Bewußtsein kommen, daß von seiner Aussage über einen bestimmten Fall nach der einen oder anderen Richtung hin eine religionsgesetz■ liehe Entscheidung abhängt, weil dann störende Momente des persönlichen Interesses sich einstellen können; wohl aber darf eine allgemeine Kenntnis der Materie und ein allgemeines Interesse für dieselbe vorhanden sein. Vgl. vr בי' "־ 13. Wo es aps Gründea der Selbsterbaltung bedenklich wäre, nicht objektiv zu sein, braucht eine subjektive Trübung der Aussage nicht besorgt zu werden Auf dieser Erwägung beruht ■die Glaubwürdigkeit eines Sachverständigen, der seine Sachkunde professionell betätigt, auch wenn er nicht .“"“ד ist Vgl. 98 '־־• 14• Auf die Aussage eines ד־״־ז sich zu verlassen, ist immer prekär. Es ist aber doch ein Unterschied hinsichtlich der Tendenz und des inneren Gewichtes der Aussage Soll durch einen P"'“2 eine bereits vorhandene ■"-'«■Präsumtion beseitigt werden, dann ist ihr Ziel viel größer und die Erreichung desselben viel schwieriger als dann, wenn sie blos eine deklaratorische Tendenz verfolgt: wenn sie nicht einen Wall schleifen, sondern blos ein Terrain recognoscieren will. Ferner: Wenn der Gegenstand der Aussage empirisch erkundbar ist. bedarf es für sie eines geringeren Aufwandes an innerem Gewicht, als dann, wenn die Aussage den Tatbestand erst aus sich heraus erzeugen muß. Vgl ־"r a. a. 0 15. Auch aus 122,11 ists klar, wie schwer die Malacha sich entschließt, einem r"": zu glauben Hs muß olfensichtlieh sein, daß er die Wahrheit spricht, wenn er von den < Geraten, die er zum Verkauf anbietet, behauptet, sie seien neu, obwohl doch hier, wie der ־"'- bornekt, nur ein ,:א': *ב zu besorgen ist \Nach *-'׳:"א “א:' und ist ein »""ד: nicht einmal ב־־בנ׳ glaub-