Mannheim
Compact Memory

Jüdische Monatshefte · 1915-01-01 · 7 (1915) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
2 (1915)
Issue
7 (1915)
Date
1915-01-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/4900572-5964855-5964899--0684-4901229
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

5• ־:־־־כ is; nur dann erforderlich, wenn der .ד"־ seine Mitteilung einem ־א.־-' macht, nicht aber, wenn .““די untereinander erzählen, der und der ist gestorben, und י־ידיד hören es von ungefähr. ־*׳;“ ב־־ב soll ja nur die Aussage zu einer absichtslosen machen, wenn daher die Aussage schon an und für sich absichtslos ist, bedarf sic keines יב־־ב um glaubwürdig zu sein. Vgl. zu 14 .17 א־״ע. 6. Was heillt ץ־״:י' ־:־־ב Genügen formelle Redensarten oJer müssen die mit der Aussage zusammenhängenden Reden Bezug aul den Gegenstand der A,ussage haben? Hierüber siehe ■."w »"» •י«•«* ♦י״•*• 7• Bei einer Aussage über ein Ereignis, das lange Zeit zuruckliegt, wird immer Z'“Z ־,״ג״ vorliegen. Denn wie kommt man aut einmal dazu, davon zu reden, wenn nicht im Zusamnun hang nlit anderen Dingen? Vgl *,,ד;Z'Z r"r 'ד*~ 8 Wenn R. Aschi B. Kama 114b die Glaubwürdigkeit des!aulע־'“. איד־ כ־בי ־ d h. auf solche Fälle beschränkt, in ־denen es gilt, das gefährdete SchicksaPeoner i'rau zu^ schützen, so geht daraus hervor, dali dem ““ד״ keine absolute Glaub- Würdigkeit zukommt Glaubwürdigkeit ist eben keine objektiv beurteilbare Eigenschaft, sondern ein subjektives Accidenz der Persönlichkeit. Daher kann eine Person, die nicht an und für sich glaubwürdig ist. normaliter zur Aussage nie zugelassen werden, und die Fälle, in denen dies doch geschieht <z B bei ,יודה ריב:; יי:'; *”נ"• rדג־ ב "־ sind Ausnahmen■ ö. Im z'"Z: עלטי zu Jebamoth a. a 0 wird betont, dall ein nur dann glaubwürdig ist, wenn er aus sich selbst heraus zu reden beginnt. Hat er aber einmal angefangeo. von selbst zu reden, dann ist er irrelevant, wenn später das Ausfragen beginnt 1V-3 auch ,*׳13.14 י:־ב'יב;י־'־״. 10. Wo eine 111 der persönlichen Beziehung des Aussagenden zu der von der Aussage betrollen 11 Person begründete besteht, dall d.e Aussage lalsch ist z, B bei den z*r: 'r. t׳,י4 ,17 א־ייע da hillt auch .־־ ־: nicht S. בא ״ das 11, Eine Aussage mag. wenn sie einer den! andern weitergiebt. auf dem Wege dieser Fortpflanzung ihre ursprüngliche Form nur schwer behaupten können, darl aber doch im allgemeinen als glaubwürdig angesehen werd'ii, wobei Folgendes zu

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.