Mannheim
Compact Memory

Jüdische Monatshefte · 1915-01-01 · 3 (1915) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
2 (1915)
Issue
3 (1915)
Date
1915-01-01
Page
[Seite] (sequence 21)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/4900572-5964855-5964893--0565-4901114
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

117 zu orientieren, die zwiachen Judentum und Weltkultur bestehen. Daher geht aueli hier jede Ausbeute verloren. Der!״euer aliut nicht, dass er in einer Welt griechisch-arabischer Kultur fehl. Finunath Wedeotli ״sollte hnuptsüehlieli dazu dienen, das Volk hei seiner Religion zu erhalten" (S. 174) — und das soll genügen, wo eigentlich hätte gezeigt werden sollen, dass die 11♦ Mriefe iles Dt. Jalirh. in ihrer Stellungnahme zur westeuropäischen Kultur in diesem Werk den natürlichen Vorgänger besitzt! Wäre es nicht dringend nötig gewesen, den Nachweis zu führen, dass die göttliehe Forschung unserem Volke zu allen Zeilen Männer vom Schlage eines Rabbiner, Hirsch hesehieden? Wenn es auch der Verfasser uuterlivs«. die tiefen l rsacheu zu charakterisieren, die. wenn noch nicht der FnsTehüiig. so doch 11er Ausbreitung—dow Karäertums!cd •iitälls lor<lcrlich waren, warüm aber hat er nicht mit allem Nachdruck darauf hingew ieseu mit welchen Mitteln und mit welcher!Entschiedenheit von den (!rissen jener Zeit der Kampf gegen diesen .inneren Feind" (S. lfbii ge führt wurde? Das hätte er mit solcher Wucht uns m die Seele schreiheu müssen, dass wir hei seiner I )arstellung der |1id.!leschichte in! Ub Jalirh. noch daran hätten denken müssen Denn dort liahen wir es leider nötig Das jüdische l!l. Jalirh. hat immer mit Vorliebe aut die spanischc Hlutcpcrindc geschaut, mul die zahlreichen |iid. I.itteratur vereine liahen in jenem Zeitabschnitt das willkommene Arsenal zu erblicken geglaubt, um Material für .wisst nschaftliche Abende" sieh zu holen. Wohl findet unser Ituch echte ller/.cnstöiie und warme Mcwiinderiing fiir jene Zeit, aber eine erschöpfende ('harakteristik. die nicht nur allen liberalen >ohnen unserer <legen• wart, sondern auch allen Kreisen in unsrer Mitte, die dem Talmud weniger ilie!,liege zuziiwcndeu belieben, dafür aber desto eitriger eine _ ' jüdische Wisseuschalt treiben, ein tiir allemal das liecht genommen hätte, sich Ihr jene Zeit zu ciwarmen, suchen wir vergebens. Mir lesen die dunkeln Kläffer mittelalterlichen Martyriums Wir zollen dem \ erf. Dank für manche ergieifendc und anschau liehe Schilderung Der Vert. ist. wir brauchen es nicht wieder hprvnrzuhobeiu-v+m-dem Watten ״beseelt eine 1.elo.111. s.l.r..jl.,.n D9C

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.