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Jüdische Monatshefte · 1915-01-01 · 2 (1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
2 (1915)
Issue
2 (1915)
Date
1915-01-01
Page
[Seite] (sequence 25)
Language
German
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67 -anft und duldend waren und der Sehule SrhainmaiH alle Ehre erwiesen. |Ma11 könnte annehme.n. das* der (»egenstand der (מסל• irover*e keinen Spexialtall lietraf, sondern dann ex *ich uin die |1rin/.i|1ielle Krage handelte, nl! die Normgehung *ich nach der Seite riehte, welche ul« der grössere geistige Kaktor gelte •דחדדי יטב••. oiler nach der Seite, welche die Majorität in sieh vereinige. Iieinnaeh wäre das Majoritäxprinzip Ihm dahin nicht von legiidativer Bedeutung geweseu. Tatsächlich hat ja בה קול ala Motiv auch -nieli רב angegehcnT~ Wenn Ins dahin tataächlich kaum ein Kall vorgekommeu war, (man vergleiche die l>i* dahin unentschiedene Differenz iiher וסיבב" יאין םיבבין in welcher eine Majorität nicht Idos im aktuellen Kall zu entscheiden hatte etwa חייב זבאי, sondem prinzipiell (”1אסיר ־דיה) nnrmg diend zu sein Gelegenheit hatte, so versteht mau ihre Diskussion und ihre Ausdehnung]. Was heisst nun א"י וא^י דברי אלקים חיים V Die Schwierigkeit wächst noch, wenn man die Talmudstelle in Chagiga 3 h dazu nimmt, welche lautet: Das sind die Weisen, welche gruppenweise sich beraten und sich mit der Thora beschäftigen, jene erklären für rein, diese © tür unrein etc., da musste jemand kommen und sageu. wie soll ich da Thora lernen; darum heisst es: das alles ist von eiueiu Hirten gegeben, ein (iott hat es gegeben, ein Kührer hat es gesagt im Namen des Herrn aller Dinge, geloht sei er. Kitba teilt mit, dass die Kabbiner Krank/eietis die Schwierigkeit durch folgenden (iedaukeugang zu liehen versuchten. Als der Allmächtige Moses die Thora gab. zeigte er ihm. dass der menschliche Verstand nach dieser oder jener Seite deuten könne. Kr wollte es dem Verstände der normgehenden (ieneratiou Vorbehalten, die für sterbliche Men• sehen verpflichtende Deutung zu gehen. Kitba selbst tindet diese Lösung unbefriedigend und deutet an. dass es eine andere Lösung gäbe. Kaseliba in עבירה הקיריב gibt eine Lösung, zu deren Verständnis tieferes Eindringen in die Lehre der Kabbalali nötig wäre, als sie uns zur Verfügung stellt. Etwa!! Iiesse sich sein (ö-danken• gang folgendermassen wiedergeben. Jeder (iedanke trägt in sich den Keim der Entwicklung nach der positiven und nach der negativen Seite. Im Krsprungspunkte (wir bitten den Leser, dieser Uebertragung aus dem mathematischen Gebiet Nachsicht zu ge• währen), treffen sich die beulen Seiten zur Einheit. Das ist das ■ ׳) Man vergleich* כתיביה נ״ז רשיי.־.“ח חא קבי״ל

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