Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 2 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 24)
- Language
- German
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__Dir Richtigstellung—der—Hedcntung—dieser—scheinbar tnninl-— tarinrl1*■ 11 Scene findet sich ausführlich in der Kritik dos (>ratzschen (iescbiehtswerkes, Jesehurun. Jahrg. II. S. 42<> ff. Man lese dort nach und ergänze die dortigen Ausführungen durch die Vernintungen. dann das Aufstecken eines Schwerte» im EehrhauSe ein iilters angewandter symbolischer Akt dafür war, dass die Diskussinn einer Materie zum Abschluss gebracht werden müsse, so eine Art l'crmaucnzcrkliirung der Sitzung, welche auf (Jeheiss des Präsidenten erfolgte. Aber net dein wie ihm wedle; mag das liier Erzählte identisch sein mit dem im Talmud .leruschalmi von dem Tag der (ä>nstitlution der ח דביים"' Erzählte oder nicht.'), wir glauben nicht, dass der Adargedenktag an diese Thatsache ankniipft. sondern an irgend eine Tatsache, bei welcher die Differenz nachhaltigen Eindruck nach ihrer inneren (Konstruktion machte. Denn wir hraurhen 1111s nicht zu denken, dass draussen dem Volke die Ih-deutung des אלו יא“, דכי־* אייים ודים nicht genügend klar war, dass man sowohl an der objektiven als auch au der subjektiven Wahrheit der Anschauung bei den Streitenden zweifelte, dann wäre es in der Tat ein nationales Unglück schwerwiegender Hedeutung gewesen. 111s aber legt der!>. Adar die Krage vor. ob deuu wir in unserer Auflassung, in unserer (leschiehtsschreibung diesem Satze gerecht werden. Dass er Schwierigkeiten in sich birgt, das ein- |1landcn schon die Altvordern. Dass es bei solchen Parteien, אעי א שדיצי כ“ צ“נן“. Welche Traditionell vergangener Zeiten nicht heachteten. nicht in dem an der Hauptstelle genannten Umfang zutrifft, ist gleichfalls zugestandeii. Itescliränken wir uns deshalb auf den \'unz konkreten Kall, bei dem er im Talmud steht. Eruhin . l.'Jb. Dort wird erzählt; Drei Jahre stritten die Schulen Sehauimai» und Hillels; jeder Teil sagte: die Halacha ist, wie wir lehren; bis endlich eine Stimme vom Himmel kam und erklärte: licides sind Worte vom (juell des lebendigen (•ottos, die Halacha aber ijd wie die Schule Hillels. Darauf fragt der Talmud selbst: nachdem beide Aussagen gleichen Wert haben, warum hatte die Schule Hillels das <!|iick normgebend zu sein? ,.Daraul die Antwort, weil sie 1 K8 wurde zu weit tiiliren im Kähmen dieeer Darsti lliiiig die l'ontm- \rr»e (liier die י׳ח דברים zu ertchoptcn und da» non liipiet, welches »icli au• der Krkliruug von עבת י״ד: תיבנית ד״ד. יא״י יבביי״יי orgiebt, zum Almi bluts zu hriugan.