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Jüdische Monatshefte · 1915-01-01 · 2 (1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
2 (1915)
Issue
2 (1915)
Date
1915-01-01
Page
[Seite] (sequence 23)
Language
German
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55 Linien dir Höht• der Ahnen erreichen können. wobei freilich *tets;nah in dieser Hinsicht die Totalität einer ganzen Epoche berück- Mchtigt werden muss;נ רש* דיר*”". Es sei ferner einer getunt dorten Darstellung Vorbehalten, inwiefern der au und für sieb uicbt allgemein gültige Satz 'א'.~" n3u“ in Hozug auf die Feststellung der iialacba seien die späteren Generationen unringehend), mit diesem Geditnkongang zu vereiidiareu sei, wie denn überhaupt die Feststellung der Iialacba ein Kapitel für sich bildet. Jedenfalls ist es vom orthodoxen Standpunkt aus nicht gestattet, die Fixierung des balachischeu Teiles der jüdischen Literatur, als 1’rodukt einer Entwicklung oder als Niederschlag subjektiver Meinung auf/.ufassen; demgemäss hat eigentlich die orthodoxe Kritik eines Literaturgeschichtswelkes sowohl ihre dogmatische, wie ihre wissenschaftliche Seite. Von diesem Gesichtspunkte aus muss auch dieser Adargedenktag beurteilt werden; moderne Forscher wollen' diesen Gedenktag an einen bestimmten Vorfall '1 kniipten, welcher in Sabbat 17a mit den Worten erzählt wird נעצו חיי;;יה -;ידי״• אטייא הנכנש יכנכ יהייצא אי יצא וכי 1 Diese Erörterung gewährt >**■0 die (ielegcnhcil eiuer Vermutung Kaum /.וו gellen. Mekanntlioh stellt der Zeitpunkt der;יו,,■•1 גזיה *“ח ך;-י• fest, tirätz verlegt ihn in die letzten Jalire vor der l'euipel/.erettirung und arguuien 1'iert (III, S0.r> 1', dass die durrli die Zeloten angeregte Kanonisieiung de» MucraiiäerliuclieN den Anlass gegeben habe, die Krage nach der Kanonicilät auch andere!tiielier uufzurollen und sich infolgedessen die Notwendigkeit ergab, der Kanonieitat des liuelies K/.eeliiel neue Stiit/e zu geben. Daher die Auf .׳abe des < hanunje bei! Chiskija. tilr den (irätz Klieasar b ('11. li Cb. sub- •tituiert. Wenn nun die Voraussetzung richtig ist, dass die;נזי״יו י“ךן ר;רי ן. ithcli identisch ist mit d< n Erklärungsversuchen am Ituelic Kzeeluel, so liesse -leb vielleicht folgendes behaupten. K.a!.,isst sieb aus der Abteilung Midnth, terner aus den licrichten des .losepbus uarbweisen. dass zutn Teil Merodes ׳ei seinem Tepelbau unter Abweichung von den Massen des dureh Scruhubtd ׳ rbauten Tempels sieh in vielen Maassverbliltnissen an die letzten Kapitel l.zeeliiels gehalten bat. Der Itaselh ( nmim ntar zu Kzeebiel weist ausserdem les öfteren ausdrücklich daran! bin. Es mag dabei das pswlmlogist In• Motiv abgespielt haben, dass Merodes dadurch im Volk den (b'danken anregen wollte, i.s seien nun die l'rophe/eiungen K/.eebiels der Krtullung nabe. Wenn nun . ar noch \ersucht wurde, auch 1111 ttplerritual die Weisungen Kzecbiets zur Norm zu luaelieii. dann war die Notwendigkeit der llarmonisierungsversucb« .!׳geben und als Zeitpunkt derselben die IVriode des berodianiseben Tetnpelbau» u lixieren. Nimmt man ausserdem als Inhalt der;ח •;ד“' mclit bloss mit ׳ratz die ״lieidcnlcindhchcn“ Itestiminungen an. sondern ziiblt dieselben insgesamt diglich als eine Nummer und nimmt als l'licuia der;—;י״ח ד die -שלי יט*כא Vorscbrilten, so ist ׳•ine zeitliche ('otvidenz mit der Metiaissance de» nipeldienstes sehr einleuchtend

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