Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 1 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
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Tisch die Malte «ei. -welcher siihneude Kraft iuncwohne. also, du* *» jede Mald/fit /.u eiucr heiligen Ilamlliin-r Meb trt׳t>talt«11׳ kann. Nun liemia>t der Be;;ritV Mahlzeit nicht etwa nllch der Fülle der Speisen. *״uderu lediglich nach dem \ ■ <rhan<ien»ein v״n Brot. |tie reli:;iö* \״rpet>chrichenen Mahlzeiten z. B. am Sahhat uiuk»cii imhcdiia't Brot aufwejsen. während alle andereji Speisen unter I'inetänden dabei entbehrlich *ind. Brntfrucht war Bistandteil de* ersten in der llihel erwähnten Opfer*, welche* der Allinächtijf•• •;midi{; anl’nahm. Br״l bildet da* A und O jeder Mahlzeit, welche die Beziehungen des sterblichen Menschen zur Krde und zu ihren (!aben auf eine hohe Stufe der Sittlichkeit emporheben *״II. Oie* -••hn^t auch in den Sefrensspriichen zum Aumlruik, welche •len (remis* begleiten. Fiir alle Brndukte pbl «׳» j׳enere)l«• Segens• «priiehe (Knifrucht. Baumfrucht u*w.), Tut* zwei Ausnahmen *ind "cbnten: Wein und Br״t; er*tcrer we^׳eu »eiuer enp*n Beziehungen zum (»pfcrp>ttes<lien»t *״w״hl, als auch wehren *einer im l’salm 1ie- *linder* betonten Kiuwirkmi{; 'auf da* («einiit, letzteres weil e* in *einer Kintächheit die edelste F״rm de« Nahrungsmittel» dar*tellt. Cn rade die Kintächheit i*t däbei die massgebende Form; dcun *״- bald eine andere F״rm gewählt wird—Mehl*pei*1_j>d1׳r Kuchen —!«•liiert e* diesen \ ״rz.11>:. und nur die«!• einfach«■ F״rm kann unter I tnstniiden dem n׳li^i״s höchsten /.weck dienen, zu welchem ein Nahrungsmittel bestimmt werden kann, dem Wciliejrebete 1kiddu*<11| am Sabbat und Festtagen, .la. wahrlich. ta*t um r*ch״ptlich *Ind die lluldipinpii. welche die religiösen Vorschriften der Majestät des Br״te» entire^eiihrinL’eii; wenn da» Tischgebet besprochen wird, welch«•* in *einer {;rossen Form fast ai1**chlies»lieh au «lie mit Br״l gewürzte Mahlzeit kniiplt. kann alle»!««111 T1*ch p-raumt *«•in. «loch ein Stückchen Br״t sollen wir nicht mi»*en. w 1I p־ra«lc das Brot uns au «lie bc*״ndcre (!nade «le» AII1nächt1j;en erinnert, weh her in «h r Kultur «lein Me11*chcn «len Wct׳ /ur N «■r***llu11ir un«l (!«•»1111111111;; /«•i{.rt. Mau sollte erwarten, «la»* k• 111 ׳ l.e«herl>1»»eu au»{;esucht bcniib sei. um das Bild «I«•* Manna in nn*• rer Krin m• rdfi^r n ach/uzuuh«׳r11. aber nein, prade 11101 au«*<׳hl1e**heh ad» Iloppel^irot am Sabbat *<«11 «la» dankbar׳ henken zur Krta»»unt «le* Wumbrs fuhren, unter welchem *ich heut«• auch, wie m den /• iteii des Manna, die Krnühruii{; «!er Mcn*che11!«•!!zieht Nur 11111••! «liesem flisicht'pünkt ver»t« ht man die zarte luiek*n ht p•• jeniiher 1|1׳m Brot, wilche 11»■ 1*«■hl. «la»» « * l«e«l« « kt *ei. fall» mau » nicht zu knl1lu»1'h benutzt; <■» hat gew 1»»ern1a*sen eilen Au