Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 1 (1914)
- Issue
- 11 (1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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406 irgendwie gefährdet (!:111/ im Cegcnteil! Heide wurden aufs Spiel gc»etz.t. um da». wa» einzig gefährdet war, die Religion zu retten 1 ml der Krf״lg bildete die Krönung für die Richtig, keit ihre» S ». \״n der gleichen Art waren ihre (irund ״ätze, die «de hei dem tb-bram-he des <tclkriigleins zur Anwendung hraehten. Denn damit hat es »eine ganz. eigenartige ltewandnis. F,s war nur stet» bcficmdlit-h. dass inan sieh iilier dessen Herkiinft gar keine (■edanken gemacht hat. Der Hcricht hieriiher ,־::'I enthält einige Momente, die zu denken gehen. Weil iimj/ eine Krklämiig nclit st> ulme weiteres auf der Hutid^ liegt, war e» liir den kiitisrhcn (iesehiehtssi hreilier des Judentums, (irätz, ein ladehte». da»selhe in das Nehelreieh der liegende zu rücken, Sn »ihr aueli die /citgen״»si»chc .St mime aus dem ד '■ל״״ב < ■ehete gegen eine derartige rnter»tellung und Vergewaltigung Verwahrung einlegt. <*e| gehört zu den ständigen (iehrauehsgegeiiständen des heiligen Dienstes, nicht nur zur Speisung des heiligen Leuchters. ..lern 'auch zur Mereitung der Mahlopfer. Ks ist daher ״linc weiteres zu vermuten, dass im Tempel ein eigener Kaum für dessen Aufbewahrung vorhanden war. Dies hestäligt auch der klare Wortlaut dei Mi»cln1iTtr T~ Während־ der Zeäf der Frenulherrsehatt und Tempelseliiindung ist auch in diesen Riiu111• lichkeiten , p'dcfitalls auf recht I1eidni»che Weise gehaust worden. Muss e» da nicht höchst au Hallig erscheinen, dass just ein Kriiglein vor!edeni Mi»shra11ehc verschont geblichen war •׳ Ja. war denn der Itedarf nach fiel ein so geringer, das» ein so winziger Iteliälter dufur auch nur irgend in Itclracht kommen konnte ׳׳ Die einzige (lew ähr lür di׳• Fnverselirtheit des Krüglein» Imt das Siegel da» lloheprie»ter». welches dessen \ er»ehlu»s liildehc. Wie konnte denn nur irgend ein Hohepriester aut den Kintall kommen, ein ttclkniglein mit »einem Siegel zu verseilen■׳ Warum hat aber gerade dieser l'uistand die Neugier der Heiden nicht desto mehr gereizt ' Mitdlieh aber, welche l’oirgsehatt war denn daftit gegeben,!las» da» ."Siegel nicht von einem Hohepriester herrührte, der selbst dem Heidentum verfallen war. wie etwa ein Menelaos •׳ All die Fragen erledigen sich jedoch aufs einfachste und glücklich'te. wenn vv i» bedenken, da»» es tatsächlich ein < •clkriigleiu gab von ganz exceplioneller Iteileiitung nämlich das "’“"*דל ״“““.welche» aber zur/eit des Königs Josias in einem geheimen 457704