Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 1 (1914)
- Issue
- 9 (1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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331 דיך א-ץ!*rin, weil einerseits das Religionsgtsetz,!lern dor wahre Ninn jenes Ausspruches mindestens 80 klar vor Augen 1»/, wie irgend einem von uns, ganz bestimmte Normen enthalt znr Krage, wie wir denken uml uns hrtiagcii, welcheGewohnheiten wir Hiinoliineti uml weldie mehlen nml — last not lea-t — in welchem Aufzuge wir uns auf der Strasse zeigen sollen, uml weil auf der anderen Seite gerade diejenigen, die ltirhl milde werden, I»« 1 allein, was sie tun und lassen, hei ihrem Kssen und Tunken^ l»ei ihrem Tanzen und Seelen, hei ihrem Räuspern und Spucken s eh auf den ד־ך א-ץ cy .Tvr-Salz (oll den einzigen hehräisehen, den sie im Kopf haben) tu berufen, oft die allerletzten sind, die» sieh die Mühe nehmen, sich einmal an der llaml des ReligionsgcKdzes tu orientieren, oh ihre Sillen und Gewohnheiten dem Geiste detjeiiigeu entsprechen, deren vielzitiortem Ans"pruch sie die Devise ihrer Kehensait verdanken. Dieses ״auswendige!,asketien“, dieses kn״• se<\ncnte Ansdelmen 11 oderuistischer Nei״uugen, die sich im l<anfe der Zeit auch in orthodoxe Kreise oingi sclilic■heu halten, auf debiete, wo eine Kollision mit dem klnren דין unvermeidlich ist, das kann fürwahr weder רייך noch ך איין— sein. _Wir künnen—nicht helfen: ein .1;!de,-der die hiHlo.-e Mode milnineht, vcrsiossl hei allem Schick. der von ihm ausstroint, gegen eine ausdrückliche Voisehrift des zweiten Kapitels im Schulrhan Arnch י »raeli t'hajim. wo. die Bedeckung des Kopfes mit!len Worten vorgeschrieben ist: *,ולא ’לך ד אניות בדלוי היא Diese Vorschrift beruht nnl dem Heriehte desTnlmuds Kidusehin 31: לרעלה ",:r לא רסני ד׳ אנדה כנלו• י״א** אר־ yr*.T יב ייעא נייה דיב ר־אשי (Vgl. auch Sabbath 118:!היוד לי דלא סדנא יא נ:*לי* ד־אין und loti das.: שי "••*ך ני ודכי דתהו• עלך אירתא ד**ריא:). Wir können nieht helfen; Der Talmud sieht in der Bedeckung des Hnu|)tcs einen Ausdruck der •Scheu vor der göttlichen .זוכיני und ein Mittel zur Befestigung der tlottesfurcht. Wer sich (Iber diese mystische Kinscliütznng der Kopfbedeckung hinwegsetz(, der beweist damit, dass er der Gedankenwelt des Talmuds nicht hlos ohne Verständnis, sondern auch ohne Willen zum Verstehen gegenübetsteht. Nichts leichter, als eine Bitte zu veispotten, nichts schwerer, als die Verästelungen einer •sitteJ ihren Zusammenhang mit den übrigen Auslegern und NiederschlHgen derselben Weltanschauung, der auch sie entstammt, zu ergründen. Losgelöst