Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 1 (1914)
- Issue
- 9 (1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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SSO er selber geboten, nie aufhielte. Mit nicbten aber hemissl sich der Wert eines wissenschaftlichen Problems nach der Förderung, die es der rauhen Wirklichkeit bietet. Ein jedes wohl formuliertes wissenschaftliches Problem, und besieht es sich noch so sehr auf weltentrückte, imaginäre Objekte, ist des Schweisses der Edlen wert. Drum können die Forscher hüben und drüben wohl zu gemeinsamer Arlieit sich vereinen. Mögen auch in dpr Formulierung des Problems sie sieh trennen, voiausetzjngslos vermögen sie beide durch gleiche SrtitU'SWeise zu forschen, und auch die Antwnrt werden gemeinsam sie finden im Huche der Natur, die gerade durch ihre Einheitlichkeit als אחה :היד!*rufen ist, auch in den letzlon Fragen sie zu vereinen באי לקבץ את בל דדים והלתזעות. — Von der Sitte des Kopfbedeckens. Es ist jetst vielfach modern, sich auf der Strasse ohne Hutzu irriger:—Natürlich sind manche unter uns sofort bereit, diese Mode niitzumuchen. Warum denn auch nicht! Wenn es erlaubt ist, zu tuiizen, zu spielen nnd allerhand oft recht zweifelhaften Vergnügungen nachzujagen, warum sollte es da nicht erlaubt sein, sich auf der Strasse ohne Hut zu zeigeu! Zumal es der all• gewaltige ModCgütze befiehlt. Wir gehorchen doch auch sonst seinen Kefehlcn; warum also nicht auch bezüglich unserer Kopf* bedeckung! Und es ist doch so elegant und schick, sirh hutlos seinen Nehenmenschen 811 präsentieren. Nur aut hutlosera Haupte kommt eine tadellose Frisur erst recht zur Geltung. Auch sagen die Aerzle, es sei vom hygienischen Standpunkte nur empfehlens* wirt, der untiedeckten Kopfhaut regelmässig «•in freies, reines Lnftbad zu gewähren. Und überhaupt: םי. תל סוד תורה עם דיך איץ\ Auch hier liegt, wie auf zahlreichen anderen Gebieten, ein gefiilirlieher Missbrauch dieses goldenen Ausspruches unserer Weisen vor. .lene bedingungslose Aufnahme imjüdischer Gedanken, Sitten und Gewohnheiten, von der auch orthodoxe Kreise sieb nicht frei zu halten wissen, kann schon deshalb weder תויה roch