Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 1 (1914)
- Issue
- 9 (1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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walten.־\und dass <*s vor Allen! feststehen muss, oh ״Austritt“ wirklich ״Austritt Raus phrase“ bedeutet oder ob man nach deutschem Sprachgebrauch auch dann aus einer (icinemsrliaft ״ausgetreten“ ist. wenn man sie finanziell unterstützt und ihre Vorstände wählt. Solange diese bayrische Sprachverwirrung nicht behoben ist, liegt die Befürchtung nahe, dass auch liier wie beim babylonischen -Bam-der mit dem ■ettn-tbewussten csנעזד־. לנ* ׳ hegönnen — ein Torso übrig bleiben wird. Naturwissenschaftliche Apologetik. Von cand. math. Samson Breuer. Die naturwissenschaftliche Apologetik . entspringt. der For• deruna: nach Einheitlichkeit der Erkenntnis. Din einzelnen (•egenstände der Erkenntnis und des WEsens durch ein sie alle umfassendes Prinzip in logisch begründeten! und wwiderspruchsfreiem!System zu vereinen, gleichgültig welchem Zweige allgemeinen Wissens sie Aiurnhfiren, heisst erst-sie w issensi hatttreb eikehnänT Daher erwächst dem gesetzestreuen .Juden oin Aufgabe, das am Sinai Ucoffenharte und Erkannte, soweit es sich auf Objekte freier menschlicher Forschung bezieht, mit den Ergebnissen dieser Forschung w iderspruchsfrei zu vereinen Da ist es uun a« hr he• merkenswert, dass man einem Widerspruch zwischen Thora und Naturwissenschaft erheblich ängstlicher begegnet, als wenn z. B. die Lehren der Thermodynamik und der Urologie einander schroff gegc.nültersLelien. Was ist nicht schon alles über die Frugu nach dem Alter der Kr!1e gesagt und geschrieben worden! Man sollte doch bedenken, dass die Einheitlichkeit der Erkenntnis ein Idoal ist, dem man wohl zusirchen soll, dass man aber w issenschaftliche Fragen nicht gleich den! gordischen Knoten mit Uewalt löaea kann. Eiu Universitätslehrer, der Über Imidu oben genannten Wissenszweige Vorträge hielte, brächte es sehr wohl fertig, hier zu zeigen, dass die Erde nicht weniger als 540 Millionen .Jahre zählen kann, dort aber zu beweisen, dass aller Wahrscheinlichkeit