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Jüdische Monatshefte · 1914-01-01 · 7 (1914) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
1 (1914)
Issue
7 (1914)
Date
1914-01-01
Page
[Seite] (sequence 29)
Language
German
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267 מביין •*ידני דלת- אלא קריאים פועים וחומסים מהוא. אסל- דוקא בסקלם רואים היא דאסל־ אבל מלא במקום .מאין מ- ניון *אין הומדין אותו בדני מהלא אסי־ אלא ביבי מהן סוב־ין מהוא אסלי ואיני אלם• ין אלא ועתו לא זר— בריב כיל דיב היק דבל דבי מהלא מלת• נסיר לחבמים אסיוהו ספני מיאית העין בלבד אין להלק בו בין ייה לדודי מאס אתה מהיד לו ביד." אש היא יעמד• בן בימלת היבים ביון מהדני מיתי ויאמר אין באן *ואין ובן נדי ימ להם לחבמים לחימ ממא ייאהו אדס ב־הי* ללאסי־ לנר־י .... Ks ist also fraglich, ob יב bei seinem Ausspruch nur solche“ Fälle im Auge hatte, bei welchen der Augenschein die l'ber• tretung eines wirklichen איסל־ vortäuscht, oder ob dieser Aus- Spruch sich auch auf solche Fälle bezieht, bei welchen der durch den Augenschein hervorgerufene Verdacht auf einer irrigen .Meinung des Zuschauers beruht. Der Wortlaut des Satzes spricht für das letztere: der איסל־, um den es sich in diesem Satze handelt, entsteht erst durch das Verbot, der הבסיס; es ist gleichgültig, ob der Zuschauer irrt oder nicht, es genügt, wenn eine Tat so aus• sieht wie ein Vergehen, um sie auch בהד- חדייס zu verbieten. Damit wird im tiefen (!runde von dem Kindruck einer zweideutigen Tat auf den Zuschauer abgesehen und der von den Weisen סם;י ד־ע aufgestellte *א־סל durch den objektiven Charakter der Tat selbst, durch die Tatsache ihrer Zweideutigkeit motiviert. Ich möchte nun folgende Hypothese wagen. Die auch im דין erwähnte Begründung jenes Satzes: ein הייתי für יה״ würde auch zu einem •היי für *יהי führen, ist nur die in der Halacha übliche. Form, unter welcher die חבמיס ihren איסיי ausgesprochen habeu, ohne dall damit, der Grundgedanke, der sie bei der Frweiierung ihres איסיי von •־.— auf יה־י leitete, schon gleich genau bezeichnet wäre. Dieser Grundgedanke scheint uns in folgendem zu liegen. Der jüdischen Anschauung stellt sich die Persönlichkeit des Kinzelnen als eine zwiefache, in sich selbst gespaltene dar. Die Tatsache, dass wir uns seihst beobachten, bestimmen und erziehen können, beruht auf dieser Zweiteilung des Individuums. Denken w ir z. B. an den Begriff der .Scham: in seiuem Ursprung geht er auf die Beziehung des Kinzelnen zum Anderen zurück. Ursprtinglieh schftmt man sich nur vor Anderen Die ethische IJehcrlegung führt den Menschen dazu, sich auch vor sich selbst zu schämen. Kirn* ganze Reihe religionsgcsetzlirher Nonnen (z. M. die הל־ בית ינבא) ist aus dem Willen der jüdischen Religion erwachsen, diese (

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